netzeitung.deReuters legt Dienste zusammen

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Der bisher eigenständige Deutschland-Dienst von Reuters wird laut einem Pressebericht mit anderen Länderdiensten zu einem neuen «Cluster» zusammengefasst. Der Etat schrumpft um acht Prozent.

Der bisher eigenständige Deutschland-Dienst des britischen Nachrichtenkonzerns Reuters geht nach Informationen der «Financial Times Deutschland» (FTD) in einer neuen Ländergruppe auf. Sie werde auch die Dienste der anderen deutschsprachigen Staaten sowie der anderer Länder in Nord-, Mittel- und Osteuropa umfassen.

Chef dieses neuen «Clusters» mit Sitz in Frankfurt am Main werde zum 1. April Wolfgang Wähner-Schmidt. Dies meldet die Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben des Londoner Managements an die Belegschaft.
Posten des Deutschland-Chefs entfällt
Wähner-Schmidt ist derzeit Chef des weltweiten Bildmediendienstes und war früher Deutschland-Chef. Der Umfang des neu formierten «Clusters» sei größer als erwartet, schreibt die FTD.

Der Deutschland-Dienst müsse 2004 mit einem um acht Prozent geschrumpften Etat auskommen. Bereits vor Weihnachten hatte der bisherige Deutschland-Chef Hans Obermeier angekündigt, sein Posten werde wegfallen. Er soll der FTD zufolge eine neue Aufgabe bei Reuters erhalten.

Europa in zwei Gruppen geteilt
Im Zuge des Umbaus teile Reuters seine Dienste in Kontinentaleuropa in nur noch zwei Gruppen auf. Zum anderen «Cluster» würden Italien, Griechenland und die Iberische Halbinsel mit Frankreich und den Benelux-Ländern zusammengefasst, so das Blatt: Chef bleibe wie bisher Gary Regenstreif. (nz)