14.01.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Medienerfahren und darum selbst für sich verantwortlich: Antonia Langsdorf im Urwald-Camp
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die RTL-Dschungel-Show sei zwar fragwürdig, so die Medienwächter in einem ersten Urteil - dennoch sei ein öffentliches Einschreiten nicht nötig. Thema: "Ich bin ein Star ..." Steigende Quote für «Dschungel»-Show Caroline Beil trotzt der «Hack-Attacke» Medienkritiker: Foltermethoden bei RTL
Zu einer endgültigen Beurteilung des RTL-Quotenrenners «Ich bin ein Star Holt mich hier raus!» will sich die zuständige Landesmedienanstalt in Niedersachsen (NLM) erst in Abstimmung mit den anderen Medienanstalten durchringen.
Alle freiwillig dabeiIn einer ersten Stellungnahme gaben die Medienwächter der Reality-Show nun aber ihr O.K. Man habe zwar «mögliche Verletzungen der Menschenwürde und eventuelle Verletzungen von Persönlichkeitsrechten» erörtert, die Promi-Sendung aber dennoch nicht beanstandet, hieß es.
Die Teilnehmer an der Survival-Show (u. a. Costa Cordalis, Susan Stahnke und Daniel Küblböck) seien Medienerfahrene, die freiwillig und in Kenntnis der Spielregeln an der Sendung mitwirkten, erklärte die Versammlungsvorsitzende Elisabeth Harries.
Die Prominenten hätten die Möglichkeit, Prüfungen zu verweigern oder ganz auszusteigen. Man solle sich mehr darüber wundern, «dass solche Sendungen einen so hohen Marktanteil erreichen, als nach öffentlichem Einschreiten zu rufen», so Harries weiter. (nz)