netzeitung.deSteigende Quote für «Dschungel»-Show

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Lässt die Quoten steigen: Daniel Küblböck im Kakerlaken-Sarg (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Lässt die Quoten steigen: Daniel Küblböck im Kakerlaken-Sarg
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mit «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» feiert RTL einen Zuschauerrekord. Doch nun empören sich auch die Tierschützer: Die Promis seien «purer Stress» für Flora und Fauna. Thema: "Ich bin ein Star..." Caroline Beil trotzt der «Hack-Attacke» Medienkritiker: Foltermethoden bei RTL Küblböck scheitert am «Terror-Aquarium»

Die Mutproben der im australischen Dschungel eingeschlossenen Stars werden immer härter, doch die TV-Zuschauer stört das alles nicht – im Gegenteil: Von Sendetermin zu Sendetermin steigen die Zuschauerzahlen bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!».

Am gestrigen Dienstag verfolgten nach RTL-Angaben zu Spitzenzeiten 7,18 Millionen Zuschauer den Kampf von TV-Moderatorin Caroline Beil mit wild gewordenen Straußen. In der wichtigen Zielgruppe der 14-49-Jährigen waren es 4,57 Millionen, ein Marktanteil von immerhin 42,6 Prozent.

Gesänge stören die Tiere
Gleichzeitig nehmen die Protest gegen das Format zu. Der Bund gegen den Missbrauch der Tiere (bmt) kritisierte die Survival-Show als «ethisch verwerflich und auch menschlich unwürdig». RTL solle die Sendung absetzen. Falls der Sender nicht reagiere, sollten die Prominenten gemeinsam aus der Show aussteigen, «um den letzten Rest von Anstand und Ethik für Mensch und Tier zu retten».

Die so genannten «Dschungelprüfungen» seien purer Stress für die Tiere. Shows, in denen Tiere für billige Effekte ausgenutzt würden, seien ohnehin völlig deplatziert, erklärte der bmt. Außerdem störten die Prominenten die Tiere in deren Schutzgebiet mit ihren «Schatzsuchen» und lauten Gesängen. (nz)