Rohner: Bin nicht schuld am Rückzug Schmidts
09.12.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Rohner verteidigte zugleich die jüngsten Personalentscheidungen des Konzerns. So sei der Sat.1-Chef und Schmidt-Freund Martin Hoffmann nicht aus persönlichen Ressentiments entlassen worden, wie in Medienberichten behauptet wurde. «Das ist Unsinn. Wer mich kennt, weiß, dass ich noch nie aus persönlichen Gründen eine Entscheidung getroffen habe», sagte Rohner der Zeitung zufolge. Bei der Entscheidung seien auch keine Aufsichtsräte übergangen worden. Rohner erwartet demnach mit Blick auf die Aufsichtsratssitzung am Mittwoch auch keine Auseinandersetzungen.
Der Vorstandschef der ProSiebenSAT.1 Media AG zur Entwicklung des TV-Marktes im kommenden Jahr Stellung. Das Geschäft diesbezüglich sehe er 2004 auf dem Wehe der Besserung. Die Situation werde sich weiter aufhellen, sagte Rohner der «Welt» zufolge. «In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass der Werbemarkt zumindest stabil bleibt», betonte er.
Für 2003 erwartet Rohner ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in dreistelliger Millionen-Höhe. Das Vorsteuerergebnis werde positiv ausfallen. Hingegen sieht Rohner die Umsatzentwicklung verhalten: «Der TV-Markt wird zwischen fünf und sieben Prozent schrumpfen, und das gilt wohl auch für uns.» (nz)

