netzeitung.deKirchMedia und Paramount legen Streit bei

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Die insolvente KirchMedia wird Branchenkreisen zufolge 175 Millionen Euro für Filmrechte an Paramount zahlen. Damit ist der milliardenschwere Rechtsstreit beigelegt.

KirchMedia und das Hollywood-Studio Paramount streiten nicht mehr um Filmrechte. Man habe sich außergerichtlich geeinigt, bestätigte ein KirchMedia-Sprecher am Sonntag. Nach Informationen aus Branchenkreisen verständigten sich beide Seiten auf die Zahlung von 175 Millionen Euro.

Paramount hatte Kirch in den USA wegen ausgebliebener Zahlungen für Filmrechte auf eine Milliarde Euro Schadenersatz verklagt, wie das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtete. Eine erste Abschlagszahlung solle Paramount im Jahr 2005 bekommen, so wie alle Gläubiger des insolventen Medienkonzerns.

Auslandsrechte
Nach Informationen des Magazins steht zudem die zu KirchMedia gehörende KirchMedia Entertainment für einen Preis von knapp zehn Millionen Euro vor dem Verkauf an das Filmunternehmen Constantin. Auch die Beta Film, die früher große internationale TV-Produktionen wie «Dracula» oder «Die Bibel» initiiert hatte, solle verkauft werden.

Dem Bericht zufolge plant Beta-Film-Geschäftsführer Jens Richter, die Firma mit Kollegen und einem Investmenthaus zu übernehmen. Der Preis für das Beta-Film-Paket, das die Auslandsrechte aus Kirchs Filmbibliothek umfassen solle, liege zwischen 50 und 60 Millionen Euro, hieß es. (nz)