Hans Abich ist tot
17.07.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Abich, der Jura studiert hatte, gehörte zu den maßgeblichen Filmproduzenten der Nachkriegszeit. Zu den in seiner Verantwortung entstandenen Titeln zählten «Liebe 47», «Wir Wunderkinder» und «Nachtwache» sowie die Verfilmungen der Thomas-Mann-Romane «Die Buddenbrooks» und «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull».
1960 ging Abich zunächst als Fernsehberater zu Radio Bremen, wo er ein Jahr später Programmdirektor Hörfunk und Fernsehen und 1962 auch stellvertretender Intendant wurde. 1968 wurde er zum Intendanten des Senders gewählt. Von 1973 bis Ende 1977 übte Abich das Amt des Programmdirektors Deutsches Fernsehen bei der ARD aus. Danach übernahm er zahlreiche freiberufliche publizistische Aufgaben.
Zu den Auszeichnungen, die Abich erhielt, gehören der Adolf-Grimme-Preis für seine Verdienste um das deutsche Fernsehen und das Deutsche Filmband in Gold. (nz)

