netzeitung.deHoeneß setzt auf Pay-TV

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Uli Hoeneß (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Uli Hoeneß
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Für Bayern-Manager Uli Hoeneß setzt weiter auf das Pay-TV. Nur dort seien für die Fußball-Bundesligisten noch höhere Einnahmen zu erwarten.

Auf der Suche nach weiteren Einnahmequellen für die Vereine der Fußball-Bundesliga setzt Uli Hoeneß ganz auf das Pay-TV. «Unsere Aufgabe wird es sein, im Pay-TV-Bereich künftig höhere Preise zu erzielen», sagte der Bayern-Manager. Da sei die Schere im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch zu groß. Der Pay-TV-Sender Premiere zahlt für die Übertragungsrechte an der Bundesliga-Saison 2003/2004 150 Millionen Euro.

Über die Entwicklung bei den TV-Rechten zeigte sich Hoeneß aber grundsätzlich zufrieden. Er sei froh, dass die ARD die Rechte gekauft habe, so der Bayern-Manager: «Da haben wir ein richtiges Potpourri im Pay-TV und Free-TV. Das passt prima zusammen.»

Die ARD zahlt für die Free-TV-Erstverwertungsrechte der Bundesligaspiele amSamstag 60 Millionen Euro pro Saison. 11 Millionen kommen vom DSF für die beiden Sonntagsspiele. Das ZDF lässt sich die Zweitverwertung 15 Millionen Euro kosten. (nz)