Holtzbrinck kündigt Stellenabbau in Berlin an28. Feb 2003 09:13 Falls es zum Kauf der «Berliner Zeitung» kommt, will der Holtzbrinck-Verlag rund 100 Stellen in Berlin streichen.
Sollte der Holtzbrinck-Verlag eine Ministererlaubnis erhalten, die «Berliner Zeitung» zu kaufen, würde dies für die beiden Hauptstadt-Zeitungen des Verlags einen drastischen Stellenabbau bedeuten. In Berlin müssten etwa 100 Stellen gestrichen werden, um «Berliner Zeitung» und «Tagesspiegel» wirtschaftlich zu machen, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Verlagsgruppe, Michael Grabner, dem Magazin «Focus».
Der «Tagesspiegel» habe dem Verlag in den vergangenen Jahren einen Verlust von 75 Millionen Euro eingebracht. Das Bundeskartellamt hatte den Zusammenschluss der Zeitungen untersagt. Wenn diese Entscheidung nicht durch eine Ministererlaubnis rückgängig gemacht werde, müsse der «Tagesspiegel» unter Umständen eingestellt werden, sagte Grabner. Für Holtzbrinck seien die Möglichkeiten dann erschöpft, betonte er. (nz)
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