17. Feb 2003 20:07
Die SPD darf ihre Beteiligung an der Regionalzeitung «Frankenpost» aufstocken. Die Partei wehrt sich gegen den Vorwurf der CSU, sie besitze den zweitgrößten Zeitungsverlag des Landes.
Die SPD-Medienholdung hatte die Übernahme damit begründet, dass sie damit zur Sicherung des Verlages der «Süddeutschen» beitrage. Außerdem wolle man die Beteiligung nicht auf Dauer behalten.Die CSU, insbesondere CSU-Mitglied und bayerischer Staatsminister Erwin Huber, hatten die SPD für die Übernahme scharf kritisiert und behauptet, die Partei werde damit zum zweitgrößten Zeitungsverlag des Landes. Für diese Behauptung werde die CSU nun von der SPD verklagt, teilte das Büro von SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier mit.
Eine einstweilige Verfügung war deswegen bereits gegen die bayerische Staatsregierung ergangen. «Gleichzeitig werden wir jetzt auch die CSU abmahnen und zur Unterlassung der Behauptungen auffordern», so ein Sprecher von Wettig-Danielmeier. (nz)