Neben frühneuzeitlicher Kirchen- und Sozialgeschichte, die er in mehreren Werken behandelte – etwa in «Der Aufstieg des christlichen Europa» von 1966 oder «Die europäische Hexenjagd im 16. und 17. Jahrhundert» von 1969 – war Trevor-Ropers Spezialgebiet die Zeit des Nationalsozialismus. Dessen Ende hatte er als Mitarbeiter des englischen Geheimdienstes 1945 miterlebt.Auf der Grundlage von Verhörprotokollen schrieb er sein erstes Buch in nur sechs Wochen. «Hitlers letzte Tage» erschien 1947, wurde sofort ein großer Erfolg und machte seinen Autor mit einem Schlag bekannt. Das Werk wurde später ebenso ins Deutsche übersetzt wie «Letzte Einträge 1945: Die Tagebücher des Joseph Goebbels» von 1978.