11. Sep 2002 15:01
Die Mondlandung 1969 hat es nie gegeben, Verschwörungs-Theoretiker glauben an eine Inszenierung der Nasa. Ein Dokumentarfilmer stellte jetzt kritische Fragen - und wurde von einem Ex-Astronauten verprügelt.
Bart Sibrel ist ein preisgekrönter Filmemacher. Für Fernsehsender wie «NBC», «CNN» und den «Discovery Channel» hatte er Dokumentationen gedreht. Sein Film «A funny thing happened on the way to the moon» enthält eine Aufnahme, die falsifizieren soll, dass die Aufnahmen der Apollo-11-Mission mit der Realität übereinstimmen.Sibrels These: Die Crew soll es am 21. Juli 1969 weder bis zum Mond, noch aus dem Erdorbit hinaus geschafft haben. Alles nur getürkte Filmaufnahmen, um die Sowjetunion während des Kalten Kriegs über die Leistungsfähigkeit der Nasa zu täuschen!
«Auf dem Mond zu landen sei zu dieser Zeit technisch völlig unmöglich, politisch aber unbedingt notwendig gewesen», ist auf der Website «Da draußen!» nachzulesen, die Schüler der Henri-Nannen-Journalistenschule anfertigten. «Als Beweis dienen offizielle Nasa-Fotos, auf der die Verschwörungstheoretiker suchbildartig selbst kleinste Fehler zu entdecken glauben.»
Denn Edwin Aldrin (Spitzname: «Buzz»), vermeintlich zweiter Mann auf dem Mond, reagierte äußerst aggressiv auf eine Frage des Filmemachers. Vor einem Hotel in Beverly Hills hatte Sibrel den ehemaligen Astronauten im Auftrag eines japanischen Fernsehteams abgefangen und ihn aufgefordert, auf die Bibel zu schwören, dass er den Mond wirklich und wahrhaftig betreten habe. Der 72-Jährige soll sich laut Nachrichtendienst AFP geweigert und zugeschlagen haben. Verschwörungsanhänger hätten noch einen anderen Ansatz für eine weitere Theorie: «Die Nasa flog nur zum Mond, um Steine für eine vorgetäuschte Mondlandung zu besorgen», fasst die Website «Da draußen!» zusammen.