30. Jan 2002 15:39
Privatsender holen bei den Nominierung deutlich auf. Ansonsten wenig Überraschendes: «Die Manns», «Die Todespiloten» - und natürlich der Sat.1-Late-Night-Moderator Harald Schmidt.
Die Harald Schmidt, der die angesehene Trophäe bereits 1997 in Zusammenhang mit seiner Sat.1-Show verliehen bekam, ist für den Grimme-Preis 2002 quasi gleich drei Mal nominiert: In der Kategorie «Fernsehspiel/TV-Movie/Unterhaltung» kann die Sendung vom 13. Juni auf einen Grimme-Preis hoffen. In der Sendung wurde ein Theaterstück von Benjamin von Stuckrad-Barre aufgeführt. Außerdem ist Schmidts Redaktionsleiter Manuel Andrack als dessen «intellektuelles Alter Ego» in der Kateogrie «Spezial» nominiert - und der Gastgeber selbst «für den angemessenen Umgang mit den Ereignissen des 11. September». Gelobt wird in der Nominierung einerseits «der selbstauferlegte zweiwöchige Verzicht auf Kommentierung durch die eigene Late Night Show» und «die souveräne Art und Weise, wie mit der Ausgabe vom 25. September zur Normalität des Sendebetriebs zurückgekehrt wurde».
Außer die Kollegen Andrak und Schmidt könnten unter anderem auch Christoph Walz für seine Schauspielleistung in Sat.1-Film «Der Tanz mit dem Teufel» und nicht zuletzt RTL-Anchorman Peter Kloeppel für seine Moderation am 11. September einen «Spezial»-Preis erhalten. Die Preisverleihung findet statt am 22. März um 19.00 Uhr im Circus Roncalli vor dem Rathaus in Marl und wird am Folgetag um 23.15 Uhr auf 3sat ausgestrahlt. (nz)