71:20 bei «Schlag den Raab»: 

netzeitung.deRaab lässt seinem Rivalen kaum eine Chance

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Raab jubelt: Nach der Blamage beim letzten Mal diesmal ein deutlicher Sieg (Foto: ProSieben<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Raab jubelt: Nach der Blamage beim letzten Mal diesmal ein deutlicher Sieg
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Haushoch gewann Stefan Raab gegen Herausforderer Oliver. Der 42-jährige Professor hatte kaum eine Chance - allerdings siegte er ausgerechnet in einem Spiel, in dem bei «Schlag den Raab» bisher stets der Moderator gepunktet hatte.

Einen erneuten Flop, nach zwei Niederlagen in Folge, wollte er sich nicht leisten – und er zeigte sich am Samstagabend auch in Höchstform: Stefan Raab ließ bei «Schlag den Raab» seinem Herausforderer, dem 42-jährigen Wirtschaftsprofessor Oliver, kaum eine Chance und gewann am Ende deutlich mit 71:20 Punkten.

Ob Flippern, Sahne schlagen, Tennis oder Buchstabieren: Raab übertrumpfte den Rivalen, der um 500.000 Euro kämpfte. Nur drei der 13 Spiele verlor der ProSieben-Moderator. Besonderer Wermutstropfen für Raab: Er musste sich erstmals in der Geschichte der Show bei einem Motorsport-Spiel geschlagen geben – im Amphibienfahrzeug fuhr Oliver seinem Gegner davon.

Allerdings begann die Show für Raab schon sehr gut: Schon beim ersten Spiel – an einem Flipper mussten beide Kontrahenten gegeneinander antreten – holte sich Raab den ersten Punkt. Auch das blitzschnelle Erraten von eingeblendeten Prominenten machte Raab keine Mühe. Knapp gewann er gegen den Professor im Völkerball, dagegen zeigte er beim Merken von vom Computer vorgegebenen Tönen Konzentrationsschwächen. Zwischenstand: 6 zu 4 für Raab.

Ohne Mühe räumte der ProSieben-Star bei «Blamieren oder Kassieren?» ab und ging mit 11:4 in Führung. Anschließend mussten beide Kontrahenten mit dem Schneebesen alles geben: Die von Hand geschlagene Sahne war bei Raab allerdings stabiler, Raab erhöhte auf 17:4 Punkte. Spiel 7 wurde für Raab zum Desaster: Das Autocross-Spiel geht klar an den Herausforderer, der auf 17:11 verkürzte.

Das machte Raab beim Schießen eines Fußballs über eine Latte wieder wett: Zwar scheiterten beide an 16 Metern, doch Raab hatte vorher weniger Fehlversuche. 25:11. Im nächsten Spiel kam Oliver wieder an Raab heran: Pömpel mussten so an eine Glaswand geworfen werden, dass sie hängenbleiben. Der Professor hatte das bessere Händchen und holt sich wichtige neun Punkte.

Anschließend war wieder Köpfchen gefragt: Stefan und Oliver mussten drei Minuten lang Wörter von hinten nach vorne buchstabieren. Der Professor schwächelte: Er schaffte nur sechs Wörter, Stefan Raab dagegen 13. Inzwischen führte Raab deutlich mit 35:20 Punkten. Den deutlichen Vorsprung baute er im anschließenden Tennisspiel noch aus.

Auch Spiel 12, ein Wissensspiel, entscheidet Raab für sich – nun stand es 58:20. Der Herausforderer musste sich mit dem Gedanken anfreunden, ohne Geld nach Hause zu fahren. Im letzten Spiel machte Raab um 0.44 Uhr alles klar: Er siegte auch beim Shuffelboard-Spiel. «Heute ist es total gut gelaufen für mich», freute sich der Moderator am Ende der Show. «Allerdings hatte ich am Ende ein wenig Angst, dass sich das Ganze noch einmal dreht.» Beim Shuffelboard habe er «sehr viel Glück» gehabt.

«Stefan war einfach besser», musste der geschlagene Herausforderer einräumen. «Leider habe ich das Ruder nicht rumreißen können.» Es habe ihm viel Spaß gemacht, gegen Raab anzutreten: «Er spielt hart, aber fair.» 21,5 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer verfolgten den 13. Raab-Sieg. Damit ist der Jackpot nun auf eine Million Euro angewachsen – am 19. Dezember hat ein neuer Herausforderer die Chance auf das Geld. (nz)