Krise schlägt auf Zeitschriften durch:
«Focus» mit einem Fünftel weniger Anzeigen
07.01.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Angesichts schwieriger wirtschaftlicher Perspektiven seien die Marketingbudgets in vielen Unternehmen gekürzt worden, hieß es zur Begründung. Dies gelte insbesondere für die Automobil- und Finanzwirtschaft. Dagegen wies das «c't Magazin für Computertechnik» 1,4 Prozent mehr Anzeigenseiten aus als 2007. Stabile oder steigende Anzeigenvolumina hätten zudem die wöchentlichen und monatlichen Frauenzeitschriften, die Kinderzeitschriften und die Reisemagazine verzeichnet. Zweistellige Steigerungsraten verbuchten unter anderem «Bild der Frau», «Essen & Trinken» und «myself».
Auch in das neue Jahr blicken die Zeitschriftenverlage nach wie vor skeptisch. Für 2009 rechnet der VDZ erneut mit leicht rückläufigen Investitionen in die Werbung insgesamt und in Publikumszeitschriften. Allerdings versucht der Verband auch in der gegenwärtig schwierigen Marktlage optimistisch zu bleiben: «Gerade in schwierigen Zeiten erweisen sich die klassischen, reichweitenstarken Kommunikationskanäle wie Print und TV als bewährte und unverzichtbare Werbeträger für die Positionierung von Marken und die Stimulierung des Abverkaufs», sagte der für Marketing/Anzeigen im VDZ zuständige Manager Holger Busch. (nz)

