Ausblick auf zukünftige Zusammenarbeit: 

netzeitung.deSchmidt und Pocher sollen im Ersten bleiben

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Harald Schmidt und Oliver Pocher (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Harald Schmidt und Oliver Pocher
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Trotz der baldigen Absetzung von «Schmidt & Pocher» will die ARD ihre Top-Entertainer nicht missen. Harald Schmidt habe bereits eine Idee für ein neues Format, mit Oliver Pocher könne «etwas Eigenes» entwickelt werden, sagte Programmdirektor Herres.

ARD-Programmdirektor Volker Herres hat sich im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» über die Zukunft von Oliver Pocher und Harald Schmidt geäußert, die im April ihre gemeinsame Sendung «Schmidt & Pocher» beenden. «Ich würde mir wünschen, dass beide Protagonisten im Ersten bleiben, und ich glaube auch, dass es dazu kommt», sagte der Programmdirektor.

Schmidt habe bereits eine Idee für ein neues Format, mit Pocher könnte «etwas Eigenes» entwickelt werden. Zwar gehe Pocher «in jeder Hinsicht» an Grenzen, aber von der ARD werde auch immer verlangt, frecher und jünger zu werden, sagte Herres.

«Schmidt & Pocher» läuft seit Oktober 2007 im Ersten. Die Late-Night-Show ist vor allem bei jüngeren Zuschauern beliebt, kommt aber bei der Fernsehkritik wesentlich schlechter an als Schmidts frühere Solo-Sendung. Schmidts Produzent Fred Kogel erklärte kürzlich, die Show sei als zeitlich begrenztes Experiment angelegt gewesen. Schmidt könne in dem Duo sein Potenzial nicht ausspielen und wolle künftig die Comedy-Latte wieder höher legen «in Richtung Anspruch und Intellekt».

Pocher sagte kürzlich der Zeitschrift «Bunte», dass ihn auch eine «Juroren-Geschichte» wie Dieter Bohlen sie in der RTL-Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» macht, reizen würde. Bohlen habe in Vielem mit seinen Kommentaren recht, «und ich kann ihm nicht absprechen, dass er einen verdammt hohen Unterhaltungswert hat», so Pocher. Ab Januar ist der 30-Jährige außerdem mit seinem Bühnenprogramm «Gefährliches Halbwissen» auf Tournee. (dpa/nz)