Entführung im Kongo:
Afrika-Korrespondent der «FAZ» ist wieder frei
07.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Wieder in Sicherheit: Korrespondent Thomas Scheen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Thomas Scheen und seine einheimischen Begleiter sind nach drei Tagen in den Händen der Mai-Mai-Milizen wieder in Sicherheit. Die UN-Friedenstruppen nahmen sich seiner an.
Der im Osten Kongos entführte Afrika-Korrespondent der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ist wieder frei. Thomas Scheen sei drei Tage nach seiner Gefangennahme durch Mai-Mai-Milizen in dem Krisengebiet freigekommen, teilte die Zeitung mit. Scheen und seine beiden kongolesischen Mitarbeiter befänden sich seit Freitagmorgen in der Obhut der Friedenstruppe der Vereinten Nationen.
Berthold Kohler sagte, es gehe Scheen und seinen Mitarbeitern den Umständen entsprechend gut. Der Herausgeber der Zeitung dankte allen, die sich in Deutschland, Belgien und im Kongo für die Entführten eingesetzt haben.
Zwischen die Fronten geratenScheen, geboren 1965 in Eupen, ist seit acht Jahren Afrika-Korrespondent der «Frankfurter Allgemeinen». Er gilt als erfahren und hat schon viele Krisengebiete bereist. Bei der Berichterstattung aus dem Osten Kongos war er zwischen die Fronten geraten. (epd/AP)