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Bayern-Wahl: 

Einbruch der CSU kommt «taz» teuer zu stehen

29. Sep 2008 14:02, ergänzt 16:26
taz
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Die in Berlin ansässige Zeitung hatte jedem Neuabonnenten vor der Bayernwahl versprochen, ihm die Zeitung frei Haus zu liefern. Die Zeitspanne hing dabei vom CSU-Wahlergebnis ab. Und das fiel schlecht aus.

Das historische Wahl-Debakel der CSU in Bayern hat für die «taz» ein teures Nachspiel. Die Zeitung hatte jedem Neuabonnenten vor der Bayernwahl versprochen, ihm die Zeitung frei Haus zu liefern - und zwar so viele Monate, wie die CSU an angefangenen Prozentpunkten unter der absoluten Mehrheit bleibt. «Bei 43 Prozent für die CSU werden somit sieben Monate taz gratis fällig», sagte der stellvertretende Chefredakteur Reiner Metzger am Montag.

Bis Samstag lagen 50 unbefristete Abos mit der «CSU-Wettklausel» vor, deshalb werden nun insgesamt Zeitungen im Wert von 11.375 Euro an diese Abonnenten verschenkt.

Dennoch, für die Zeitung hat der Stimmenverlust der Partei insgesamt etwas Positives. Die Abo-Abteilung ist zufrieden, denn neue Abos kann die Tageszeitung gut gebrauchen: «Die Zahl ist ganz gut, aber es hätten auch noch mehr Abos sein können.» (nz/AP)

 
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