06. Sep 2008 15:20
Als ersten Schritt fordert der Landeschef von Baden-Württemberg, dass das Sponsoring eingeschränkt wird. Dann müssten so schnell wie möglich die anderen kommerziellen Clips verschwinden.
Die Einnahmeausfälle der Sender könnten nur durch eine Gebührenanhebung gedeckt werden, räumte der Stuttgarter Regierungschef ein. Oettinger will aber zusätzlich auch das Angebot von ARD und ZDF im Online-Bereich weiter beschränken. «Ein Werbeverbot allein reicht unter keinen Umständen aus, um die Online-Aktivitäten der Sender zu begrenzen. Wir brauchen weitergehende Regelungen und Schranken für ARD und ZDF in der digitalen Welt», sagte er. Beim Thema Schleichwerbung sieht Oettinger die Gremien in der Pflicht und fordert mehr Kompetenzen für Rundfunkräte. «Auch die Landesmedienanstalten könnten eine wichtigere Rolle bekommen und ausgestattet mit einem Überprüfungsauftrag die Einhaltung der Programmvorgaben mit überwachen», sagte er. (AP)