Die Veröffentlichung solcher Behauptungen führe zu erheblichen Eingriffen in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, sagte Schneider. So könnten unzensierte Kommentare über Andere - etwa Bemerkungen über tatsächliche über vermutete Sexualtäter mit Angaben über deren Wohnort - ins Netz gestellt werden. Zudem ermögliche es der im kalifornischen Santa Barbara ansässige Portalbetreiber seinen Nutzern, die jeweilige Nachbarschaft mit Hilfe von online verfügbarem Kartenmaterial des Dienstes «Google Maps» zu visualisieren. Häuser und Wohnungen könnten so leicht entdeckt werden, erläuterte Schneider. «Praktisch führt das dazu, dass Menschen gezielt und identifizierbar diskriminiert und denunziert werden können».