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China verteidigt olympische Netzzensur
30.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Zu der Blockade der Webseite der Bewegung Falun Gong sagte Sun Weide, diese Organisation sei «ein böser Kult, der in China verboten ist». Zu den Sperren der Webinhalte von Amnesty International oder der exiltibetischen Regierung erklärte der Sprecher nur: «Über einzelne Webseiten weiß ich nicht Bescheid.»
«Ihre Berichterstattung wird in keiner Weise beeinträchtigt», versuchte der Sprecher unter anderem einen Reporter einer Hongkonger Zeitung zu beruhigen, der klagte: «Wir können unsere Arbeit nicht machen, wie es vom IOC und von BOCOG versprochen worden war.»
Ob es in den Vorbereitungen eventuell Missverständnisse zwischen dem IOC und BOCOG in der Internetfrage gegeben habe, wollte der Sprecher nicht beantworten. IOC-Olympiadirektor Gilbert Felli hatte die umstrittene Internetzensur im Pressezentrum am Vortag bereits mit den chinesischen Organisatoren angesprochen. (dpa)

