«Online ist Masse statt Klasse»03. Jul 2008 14:35 Weil im Internet praktisch unbegrenzt Platz ist, fällt in Online-Redaktionen das weg, was der Biologe natürliche Auslese nennt.
Bei der Druck-Zeitung schluckt der (Reiß-)Wolf alle tagesaktuell entstandenen Texte, die nicht wichtig oder gut genug waren, um die knappe Papierfläche in Anspruch zu nehmen.
Was man Online-Medien vorwirft |
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Das Web müssen die Online-Redakteure dagegen auch in nachrichtenarmen und themenschwachen Zeiten in Bewegung halten, was oft nur mit Hilfe des Textmaterials der Nachrichtenagenturen gelingt. Da haben auch weniger bedeutsame Themen eine Chance. Je nach Schlagkraft der Reaktion toppt dabei die Form auch schon mal den Inhalt. Dagegen hilft nur Personal, Sorgfalt, penible Kontrolle und Selbstreflexion.
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