Französische Medien zu Geldbuße verurteilt: Strafe für Veröffentlichung von Bruni-Nacktbild18. Jun 2008 10:55  |  Nicolas Sarkozy und Carla Bruni-Sarkozy, nun wieder züchtig bekleidet | Foto: AP |
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Carla Bruni, nur mit Stiefeln und einem Ring bekleidet - so bildeten französische Onlinedienste und Klatschblätter die spätere Präsidentengattin im März 2007 ab. Unerlaubt, urteilte nun ein Gericht.
Mehrere französische Medien sind wegen der unerlaubten Veröffentlichung eines Nacktbildes von Model Carla Bruni zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Nachrichten-Portal «20 minutes», die Internet-Seite «Visual Press Agency» und das Klatschmagazin «Closer» müssen den Fotografen Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin sowie ihren Agenten Geldstrafen von insgesamt 115.000 Euro zahlen, hieß es am Dienstag. Die Aufnahme vom März 2007 zeigt die jetzige Präsidentengattin auf einem Ledersofa liegend, nur mit Stiefeln und einem Ring bekleidet.
Die beiden Medien hatten das Bild ohne Erlaubnis und ohne Erwähnung der Fotografen Ende Januar veröffentlicht, wenige Tage vor der Hochzeit der Sängerin mit Staatschef Nicolas Sarkozy. Die damalige Nachrichtenlage - die Beziehung zu Sarkozy und die Gerüchte um eine Hochzeit - habe dies nicht gerechtfertigt und die Rechte der Fotografen verletzt, urteilte das Gericht. (nz/dpa)
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