Deutsches Konsortium soll Airbus-Werke kaufen
30.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Wulff verteidigte zugleich den Einstieg mehrerer Bundesländer bei EADS, darunter auch Niedersachsen: Es sei vornehmlich darum gegangen, «eine Waffengleichheit zwischen Deutschland und Frankreich» wiederherzustellen. «Es bestand die Gefahr, dass deutsche Airbus-Standorte bei der Flugzeugproduktion benachteiligt werden könnten. Das haben wir verhindert», sagte Wulff.
wie für die Salzgitter AG. «Ich garantiere den Fortbestand der beiden Investments.» Seit Frühjahr 2003 habe sich der Wert der beiden Aktienpakete um mehr als neun Milliarden Euro erhöht. Das Land wolle vor allem Arbeitsplätze sichern.
Der Autokonzern Porsche hat sich bei VW an Niedersachsen vorbei geschoben und ist inzwischen größter Einzelaktionär des Wolfsburger Unternehmens. Porsche weist allerdings den verdacht, eine Anteilsmehrheit anzustreben, öffentlich stets von sich. Der VW-Betriebsrat sorgt sich indes um Arbeitsplätze, obwohl der Porsche-Einstieg zunächst als Sicherung gegen ausländische Investoren begrüßt worden war: Bei der Bildung einer Holding, die Porsche und die VW-Beteiligung bündeln soll, will Konzernchef Wendelin Wiedeking gleich viele Arbeitnehmervertreter aus Zuffenhausen und Wolfsburg in den Aufsichtsrat einziehen lassen. Dadurch sieht sich die Vertretung der weitaus größeren VW-Belegschaft um ihren Einfluss gebracht. (nz/ddp/dpa)

