16. Mrz 2007 12:57, ergänzt 02. Apr 2007 10:10
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.
Gunther Schirmer
31. März, 13:45
Betr. Ullrich: Ich bin Radprofi, kein Mörder
Ullrich tut mir leid. Ein Mensch ohne jede Einsicht. Wie schlecht muss er beraten werden, dass er so einen Unsinn verzapfen kann. Eigentlich ein armer Kerl, der nie was für seinen Kopf getan hat, außer dass er einen Helm trug, aber alles in die Beine gesteckt hat. So kommt er jetzt rüber. Statt dass er endlich Ruhe gibt, damit er schneller vergessen werden kann, macht er immer wieder Rabatz. Ullrich will Tour-Sieger werden! Gibt es ein neues Doping-Mittel? Ulle, hör auf Unsinn zu reden und verbrate Deine Millionen mit Deiner Familie.Rüdiger Kammerhoff
26. März, 17:44
Betr. Zur Gnade von RAF-Mördern
Man kann es nicht mehr hören, wie sich heute Politiker wie Gerhard Baum (FDP), Ströbele (Grüne) und noch viele andere für verurteilte RAF-Mörder einsetzen, damit sie möglichst schnell wieder in Freiheit sind. Wer setzt sich eigentlich für die Angehörigen der Opfer ein?´Auch wenn die Gesetze derartiges erlauben, dann wurden diese Gesetze halt von hirnamputierten Politikern schlecht gemacht. Gesetze kann man jederzeit, auch wenn es diesmal nicht um Begünstigungen von Politikern geht, wieder ändern. Würden jedenfalls heute diese Täter abgeurteilt, dann würde mit Sicherheit zusätzlich noch die Schwere der Schuld festgestellt, so dass derartige Mörder ohne Reue nie mehr frei kämen. Wann begreifen das endlich diese Politiker. Fünf Mal lebenslänglich müsste doch zumindest ein Mal lebenslänglich sein. Oder?
Ulf Karrock
24. März, 01:13
Betr. Strafanzeigen gegen Frankfurter Koran-Richterin
Es ist die absolute Verhöhnung unserer Grundrechte und die Präsidentin des Deutschen Juristenbundes, Jutta Wagner, hat völlig Recht, wenn sie hier anprangert, dass mit zweierlei Maß gemessen würde! Schon andere gebildete Immigranten, die in Deutschland aufgewachsen sind, haben immer wieder in der Öffentlichkeit betont, dass eines der größten Probleme unsere falsche Gutmütigkeit, das falsch gemeinte Verständniss und damit die Doppelmoral (vor allem auch vor Gericht) ist.
Für jeden(!) in Deutschland lebenden Menschen gilt das deutsche Strafrecht, und es spielt keine Rolle, welcher Religion oder welchen Ursprungs der Mensch ist, ebenso wenig wie das Geschlecht. Das sind die Grundfesten unserer Verfassung und unseres Landes, und wenn wir beginnen die aufzugeben, dann beginnen wir das aufzugeben, was wir uns über Jahrzehnte erarbeitet haben. Weder der Koran noch die Bibel noch ein anderes religiöses Buch sind hier maßgebend für unser deutsches Recht, dies obliegt einzig und allein unserer Verfassung und unserem Gesetzbuch.
Außerdem ist es auch im Islam eine Sünde, Gewalt gegen Schwächere anzuwenden, um daraus einen Vorteil für sich zu ziehen und damit die Frau zu züchtigen, genauso wie auch im Islam kein Kopftuchgebot herrscht, was einzig und allein ein Auswuchs der Unterdrückung ist. Es ist peinlich und empörend, dass eine deutsche Richterin mit falschem Verständnis bei ehelicher Gewalt die Religion als einen Maßstab und Rechtfertigung dafür heranzieht. Dass es eine Frau ist, die sich diesen Fehltritt leistet ist indes noch unverständlicher.
Wolfram Wille
21. März, 13:14
Betr. Das langsame Sterben des Compact Disc
Ich finde sehr schade, dass Sie eine unbelegte Theorie der großen Musik-Konzerne als Tatsache darstellen. Nämlich, dass die rückläufigen Verkaufszahlen bei CDs hauptsächlich durch illegale Downloads verursacht werden. Zitat aus dem Artikel: «Ein Grund: Ein Großteil der Musik aus dem Netz wird illegal herunter geladen, fast jedes Album oder Musikstück ist auf irgendeinem Tauschnetzwerk kostenlos zu haben.»
Mir, und vielen Freunden mit denen ich darüber gesprochen habe, geht es so, dass ich gar keine Musik mehr kaufe. Die letzte CD, die ich gekauft habe, lief zwar im CD-Player bei mir zuhause, verweigerte aber das Abspielen im CD-Player meines Autos. Ich werde erst wieder CDs (oder Musik-Downloads) kaufen, wenn sie garantiert DRM-frei sind, damit ich sicher gehen kann, dass ich die legal gekaufte Musik auch hören kann. Bis dahin höre ich die CDs, die ich bereits besitze, oder ich höre Radio. Auf illegale Downloads verzichte ich.
Im nächsten Artikel zu diesem Thema würde ich mir daher ein Zeile von dieser Art wünschen: «Ein Grund: Immer mehr potenzielle Käufer werden vom Kauf abgeschreckt, da sie damit rechnen müssen, dass die legal gekaufte Musik nicht mit ihren Abspielgeräten gehört werden kann.»
Joachim Schmitsdorf
16. März, 11:56
Betr. Kommentar: Danke, Erika!
PISA hat wieder zugeschlagen: nun liegt das «Siedlungsland der Sudetendeutschen jenseits der Oder». Autsch. Östlich der Oder liegen Pommern, Schlesien, Westpreußen und Ostpreußen. Das Sudetenland liegt im Grenzgebiet der heutigen Tschechischen Republik zu Deutschland und Schlesien (heute zu Polen).
Was ebenfalls aufstößt: Wer die massenhafte Vertreibung aus den Ostgebieten, die seit sieben Jahrhunderten von Deutschen bewohnt waren, einen völkerrechtswidrigen Akt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit nennt, wird man ruckzuck in die Schublade «Revisionist» gesteckt oder in die Nähe von Nazis gerückt. So einfach geht das also. Dass Frau Steinbach dank ihrer offenen Worte zu den Warschauer Kartoffelknilchen hier halbwegs positiv bewertet wird, scheint wohl die Ausnahme von der Regel zu sein (frei nach dem Motto: «Der Feind meines Feindes ist mein Freund»). Mit welchem Recht erheben sich «politisch korrekte» Besserwessis eigentlich über die Vertriebenen?
Gunther Schirmer
15. März, 13:27
Betr. Hitzfeld verlängert Vertrag beim FC Bayern
Für alle Freunde des FCB die beste Nachricht des Jahres. Bis jetzt. Einfach Klasse. Jetzt ist die Mannschaft dran.
Jürgen Pannaß
14. März, 10:27
Betr. Weltweite Forderung nach Tempolimit in Deutschland
(...)Hier kann man einfach nur die Stirn runzeln. Was soll diese Forderung? Auf unseren Autobahnen steht man mehr im Stau, als dass man fährt. Geschwindigkeit wird auch hierzulande durch zu hohes Verkehrsaufkommen und äußerst sinnvoll geplante Baustellen geregelt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es wieder mal viel mehr darum geht, uns irgendwie irgendwas vorzuschreiben beziehungsweise wegzunehmen.
Sollen doch erst mal die internationalen Spediteure mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Dreckschleudern von Autobahnen - natürlich auch von deutschen -weitestgehend verschwinden lassen. Ordnen wir auch mal die Anteile an der Umweltverschmutzung unvoreingenommen ein? Zudem kann man den Eindruck gewinnen, dass die Politik hier lediglich eine weitere Abzockquelle erschließen will, denn Temposünder haben schon immer gutes Geld gebracht. Dies schreibt Ihnen ein Nichtautofahrer, der die Tempoproblematik halt ohne dienerische Euphorie betrachtet.
Jochen von Pappenheim
10. März, 17:41
Betr. Tornado-Einsatz in Afghanistan
Große Nationen wie die USA, das Vereinigte Königreich oder Frankreich – und nur mit diesen sollten wir Deutsche uns vergleichen, so wir denn nicht bereit sind, im Orkus drittklassiger Bananenrepubliken zu verkommen – unterhalten Streitkräfte zur Sicherung ihrer nationalen Interessen und zur Erfüllung ihrer Bündnisverpflichtungen. Sie sind bereit zum Einsatz derselben, um sozusagen als «Ultima Ratio Regis» eine bewaffnete Auseinandersetzung letztendlich erfolgreich zu bestehen.
Wir hingegen nutzen unsere Streitkräfte im derzeitigen weltpolitischen Szenario, um Brunnen zu bohren oder Kindern das Flötenspiel beizubringen. Diese Skurrilität findet aktuell einmal mehr Ausdruck in den semantischen Eiertänzen, mit denen der Einsatz von Tornados zur Terrorbekämpfung in Afghanistan von den politischen Entscheidungsträgern schön geredet wird. Diese Vorgehensweise kommt sicherlich der selbstverliebten Rechtschaffenheit unserer intellektuellen Gutmenschen entgegen, verkennt aber völlig, dass es nicht des humanitären Selbstbetrugs bedarf, Auslandseinsätze unserer Streitkräfte in der Öffentlichkeit zu begründen.
Deren Einsatz oder dessen Verweigerung sind mitbestimmend dafür, welchen Rang Deutschland international einnimmt und welchen Einfluss es auch künftig haben wird. Die Wahrnehmung nationaler Interessen ist nichts Unschickliches, sondern geradezu erste Pflicht unserer politischen Führung. Solange in Deutschland die Formulierung der Erkenntnis, der Einsatz von Streitkräften gelte auch der Erreichung politischer Ziele, unverändert als politisch nicht korrekt gilt, dürfen wir uns nicht wundern, wenn unsere Bündnissolidarität zunehmend in für uns nachteilige Zweifel gezogen wird. Diese Lektion muss unsere in ihrer Mehrheit immer noch von pazifistischen Denkblockaden paralysierte Gesellschaft noch lernen – viel Zeit bleibt ihr allerdings nicht mehr.
Heide Engel
7. März, 13:18
Betr. Alle lieben Ursula
Das, was uns Frau von der Leyen vollmundig als neues Programm andient, ist alter Wein in neuen Schläuchen, Renate Schmidt war schon etwas weiter. Die derzeitige Ministerin darf auch nicht unberücksichtigt lassen, was nach der Kindergartenzeit mit unseren Kindern passiert. Sie war zum Beispiel in der Niedersächsischen Landesregierung, als die Ganztagssschulen in ihrem Bestand dezimiert wurden. Alles schon vergessen, Frau Ministerin? Für berufstätige Mütter beginnen mit dem Schuleintritt die Probleme aufs Neue.
Julien Berneaux
6. März, 16:57
Voscherau gibt SPD Hamburg einen Korb
Etwas Besseres hätte dem hanseatischen Ex-Bürgermeister und aktiven Notar in der Tat nicht einfallen können. Nur auf diese Weise kann Voscherau Konsequenz und Glaubwürdigkeit für sich selbst verbuchen. 1. Ein Hamburger Sauhaufen namens SPD, der zehn Monate zuvor noch eindeutig bewies, dass die Partei eben gerade nicht geschlossen hinter einem Bürgermeisterkandidaten namens Dr. Henning Voschereau steht, hat einen Mann wie ihn nicht verdient.
2. Böse Zungen hätten möglicherweise später zudem auch noch behauptet, der gesamte Wahlbetrug sei nur aufgrund der Tatsache gelaufen, weil ein Kandidat namens Voscherau aufgestellt werden müsse. Dies hätte in manchen Kreisen ein recht schlechtes Licht auf den Ex-Bürgermeister geworfen, selbst dann, wenn es dafür keinen Grund gegeben hätte. 3. Man hat den Eindruck, die SPD Hamburg bestünde ohnehin nur aus zwei Leuten, welche man zuvor dann auch als Kandidaten aufzustellen wusste. Der Rest in den dortigen Parteireihen ist offenbar nicht fähig, zum Kandidaten ernannt zu werden.
Mit einem solch inkompetenten Haufen hätten wir selbst unter Voscherau einen Riesenreinfall erlebt, während das Ansehen Voscheraus bis hin ins zehnte Souterrain gerutscht wäre. Wir wollen davon ausgehen, dass es die letzten ablehnenden Worte Dr. Henning Voscheraus waren. Würde er in letzter Minute doch noch umfallen, grübe er sich sein eigenes politisches Grab!
Rüdiger Kammerhoff
5. März, 12:09
Betr. Politiker als Klimakiller
Das ist ja allerhand. Da äußert sich jetzt auch noch unser Bundespräsident, dass die Autoindustrie den Umweltschutz verschlafen hätte, er selber aber auf seinen schweren Dienstwagen mit > 300 CO2- Ausstoß nicht verzichten will und er gleichzeitig wieder mit einem großen Bundeswehrflugzeug nach Süd-Amerika aufbricht, um unter anderem auch über die Erhaltung des Regenwaldes Gespräche zu führen. Warum denken diese Politiker immer nur an andere, nicht aber an ihr eigenes Verhalten?
Hier hätte es unserem Bundespräsidenten gut angestanden, für diese vom Steuerzahler finanzierte Dienstreise unsere Lufthansa, die ja ohnehin fast täglich mit nur 70 Prozent Auslastung fliegt, zu benutzen. Unser Bundespräsident hätte hier sehr viel gegen die Klimaerwärmung und Erhalt des Regenwaldes tun können. Gleiches gilt auch für die bequemen Reisegewohnheiten mit der Bundeswehrairline unserer Bundeskanzlerin und unseres Außenministers als extreme Vielflieger. Was könnte hier an CO2- Ausstoß eingespart werden. Jeder der andere auffordert, sollte zuallererst bei sich selbst anfangen. Das wäre Glaubwürdigkeit.
Gunther Schirmer
3. März, 13:22
Betr. Merkel als Hitler verunglimpft
Es ist m. E. mehr als genug! Sowohl die Regierung als auch die Presse Polens provoziert Deutschland in einer vollkommen unakzeptablen Art und Weise. Dahinter steckt einfach nur die Absicht, uns zu unbedachten Reaktionen zu verleiten. Aber jetzt muss etwas geschehen. Wenn Frau Merkel sich das gefallen lässt, gehen diese Gemeinheiten so weiter. Wenn man nur daran denkt, welche Hysterie in Polen losgetreten wurde, als einer der Polit-Zwillinge von einer Zeitung mit einer Kartoffel verglichen wurde. Man musste ja befürchten, Polen marschiert bei uns ein. Also reagieren Sie, Herr Außenminister!