20. Feb 2007 16:05, ergänzt 01. Mrz 2007 15:10
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.
Ingo Gebert
26. Februar, 15:09
Betr. Nichtraucherschutzgipfel
Die Vorschläge, welche von den Gesundheits- und Sozialminister der Länder unterbreitet worden sind, bleiben doch erst einmal ohne Relevanz. Im März erfolgt die Abstimmung der Ministerpräsidenten, anschließend die Beratschlagung der Kabinette und gegebenenfalls Abstimmung mit dem jeweiligen Koalitionspartner, und schließlich die Gesetzesvorlage zur Abstimmung für die Landesparlamente. Alleine bis hierhin ist es noch ein weiter Weg, und was beschlossen wird, ist also noch völlig offen. Sollte dann ein Gesetz verabschiedet sein, so stellt sich dann die Frage, ob ein solches Gesetz ohne Klage in Kraft tritt. An dieser Stelle würde die Sache nämlich dann besonders interessant werden, wenn die Verbreiter der Hypothesen über die angebliche Schädlichkeit und Mortalität des so genannten «Passivrauchens» Beweise erbringen müssten, zum Beispiel in der Form, dass drei Todesfälle, die ausschließlich auf «Passivrauch» zurückzuführen sind, durch neutrale Gutachter bestätigt werden. Weiterhin wäre eine klare Aussage darüber zu treffen, wie lange man bestimmten Stoffe mit welchen Werten ausgesetzt sein muss, um körperliche Schäden zu erleiden. Spätestens an dieser Stelle dürfte dann hoffentlich wohl klarwerden, dass diese Aussagen nichts anders als an den Haaren herbeigezogener pseudowissenschaftlicher Unsinn ist, der jede seriöse Grundlage fehlt.
Auch erstaunt mich immer wieder, dass automatisch die Gastronomie mit in die öffentlichen Räume einbezogen wird. Bislang werden immer noch privatrechtliche Verträge zwischen Wirt, Brauerei und Vermieter abgeschlossen. Der Wirt entscheidet für sich, welche Kundengruppe er ansprechen möchte, denn er trägt das finanzielle Risiko. Staatliche Vorschriften, welchen Kundengruppen der Wirt was anzubieten hat, verstößt klar gegen die im Grundgesetz fest verankerte Gewerbefreiheit. Übrigens: Es gibt keine Markteintrittsbeschränkungen für rauchfreie Lokale, und bislang gibt es ja nur eine geringe Anzahl hiervon. Warum wohl?
Bei dieser ganzen Geschichte geht es doch nicht um Schutz, sondern darum, dass einem Teil der Bevölkerung, in diesem Fall nämlich die Raucher, dazu gebracht werden soll, ihr Verhalten nach den Vorstellungen der Gesundheitsapostel auszurichten. Neben dem Tabak sind im Visier dieser Leute der Alkohol, Gedanken für Steuererhöhungen und Warnhinweisen in diesem Bereich gibt es schon, und wenn denn der Body-Mass-Index nicht stimmt, sollen die Betroffenen zu einer bestimmten Ernährungs- und Lebensweise motiviert werden. Die eigene Selbstbestimmung und Freiheitsrechte sollen einfach eingeschränkt werden, und dies wird sich der Bürger hoffentlich nicht gefallen lassen.
Gunther Schirmer
26. Februar, 12:03
Betr. Ulrich spottet und beendet Karriere
Dieser Herr Ullrich ist einfach ein dummer Kerl. Er ist so beschränkt, dass er nicht einsieht, wie er durch sein Verhalten in den Rennen seine Fans betrogen hat. Eigentlich sollte man kein Wort mehr über ihn verlieren, und ich hoffe, dass die Medien so viel Rückgrat beweisen, dass er keine Talk-Touren starten kann. Dieser Kerl und seine Chemie-Kollegen haben dem Radsport so viel Schaden zugefügt, dass er auf Nimmerwiedersehen aus den Schlagzeilen verschwinden sollte.
Reiner Dodel
24. Februar, 18:18
Betr. Kastrierter Kater
Da sieht man doch, dass unsere Politiker jenseits von jeder Realität sind! Sonst würde die Leyen so etwas nicht fordern. Welche Frau bekommt denn heute noch einen Arbeitsplatz? Bischof Mixa hat doch recht! Ich bin aus der Kirche ausgetreten! Für unsere Politiker zählt doch nur: Hauptsache unsere «Kohle» stimmt!
Gunter Aulepp
20. Februar, 15:06
Betr. Graf Nayhauß und Katalysatoren
Sehr geehrte Redaktion, Graf Nayhaus ist leider nicht der einzige Journalist, der sich zum Thema äußert und glaubt, mit Katalysatoren könnte man den CO2-Ausstoß von Autos reduzieren, und deutsche Ingenieure müssten sich nur ein wenig mehr anstrengen, dann wäre das Problem gelöst. Dass jegliche CO2 -Senkung im Auspuffgas nur über eine Senkung des Benzinverbrauchs und damit der Leistung erreicht werden kann ((Kraftstoffsubstitution mal außen vor gelassen) wird oftmals nicht klar gesagt. Potenziale dazu gibt es sicher noch, aber sie sind begrenzt und oftmals mit einer Komforteinbuße (Klimaanlage, Strom für Tageslicht...) verbunden.
Wenn weniger schwere Geländewagen auf deutschen Autobahnen fahren würden (im Wald und auf landwirtschaftlichen Wegen dürfen sie das meistens nicht), könnte allerdings Benzinverbrauch und CO2 -Ausstoß beträchtlich gesenkt werden; ohne Komfortverlust, allerdings mit Prestigeverlust für den Fahrer.
Holger Westermann
20. Februar, 13:13
Betr. Kritiker der Kolumne von Herrn Nayhauß
Entweder haben die Kritiker von Herrn Graf Nayhauß die Kolumne nicht verstanden oder sie reagieren reflexartig ohne höhere Zentren des Nachdenkens zu bemühen. Selbstverständlich liegt der Schlüssel für die Zukunft des Weltklimas in Asien, genauer in Indien, Pakistan und China. Dafür spricht allein schon die hohe Zahl zukünftiger Autofahrer und die Verlagerung von emissionsintensiven Industriearbeitsplätzen von Europa und auch Nordamerika in diese Region.
Selbst wenn in Europa das drei-Liter-Auto zum Standart wäre, stiege die weltweite CO2 Emission allein durch die Ausweitung des Straßenverkehrs unter den 1 Mrd. Indern und mehr als 1,3 Mrd. Chinesen. Ich möchte mit einer Gegenrechnung provozieren: Je mehr Benzin in Europa durch den Auspuff geblasen wird um so höher steigt der Weltmarktpreis für Erdöl. Durch die höheren Kosten verzögert sich die Motorisierung der indischen und chinesischen Mittelschicht - folglich werden wertvolle Jahre gewonnen, bis alternative Energieträger für den Individualverkehr zur Verfügung stehen. Diese könnten dann anstatt der Benzintechnologie in Indien und China eingeführt werden. Ergo ist ein kräftiger Benzinverbrauch europäischer Pkw ein effektiver Beitrag zum Klimaschutz.
Moralische Kriterien wie «Asiaten kopieren nur unseren Lebensstil» sind nett für den WG Küchentisch, aber die Weltwirtschaft schert sich nicht um Moral. Das kann man durchaus bedauern, aber mit nichtkriegerischen Mittel leider nicht ändern.
Natürlich kann man diese Idee kritisieren, aber bitte nicht mit einem Rückenmarksreflex. Es lohnt durchaus sich einmal Gedanken zu machen welche Handlungsoptionen sich durch die eigenen Verhaltensänderung für andere eröffnet resp. welche dadurch eingeschränkt werden. Weniger Verbrauch in Europa eröffnet andern Nachfragern ihren Bedarf kostengünstig zu decken. Ein günstiger Treibstoffpreis ermöglicht es mehr Menschen als zuvor einen Pkw oder Lkw zu betreiben. Der Bestand an Kraftfahrzeugen nimmt zu. Die Gretchenfragen ist: Wird dadurch mehr CO2 freigesetzt als durch den Betrieb von Spritfressern in Europa oder weniger?
Rüdiger Braun
20. Februar, 13:12
Betr. Mal was Positives zu Nayhauß
Hat sich den wirklich so gar keiner positiv zu dieser Kolumne geäussert?
Merkwürdig, aber in Zeiten überbordender «political correctness» und meinungsmachenden statt meinungsbildenden Journalismus auch nicht weiter verwunderlich.
Nun, so bitte ich Sie meinen Kommentar als positive Meinungsäusserung zur Kolumne zu werten und in der entsprechende Spalte ein Strichlein zu machen.
Ralf Buckendahl
20. Februar, 12:34
Betr. Kohlendioxid
Dieses hysterische Gekeife über Kohlendioxid-Ausstoß!: Wir atmen das Zeug aus! Stellt doch das Atmen ein! Ich habe nun endlich ein neues Auto mit Rußpartikelfilter und ein reines Gewissen - denkste! Wer redet denn noch von Ruß!? Mal sehen, über was als nächstes geschnattert wird...