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Leserbriefe im Dezember 2006

07. Dez 2006 12:27, ergänzt 28. Dez 2006 15:19
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.

Christa Uttenweiler
26. Dezember, 10:13
Betr. Bundespräsident Köhler
Im Moment wird unser Bndespräsident Herr Horst Köhler durch die Presse gezogen, da er immer wieder bestimmte Änderngen bei unseren Gestzen seine Unterschrift versagt. Ich persönlich hatte am Anfang seiner Amtszeit eine sehr hohe Meinung von ihm und wie er seine Arbeit ausführt. Leider wurden wir bitter enttäuscht. Herr Köhler steht bekanntlich dem BVG. Karlsruhe vor. Wir haben im Jahr 2005 durch Betrügereien von Juristen aus Rottweil ganz einfach unser Haus abgenommen bekommen. Unsere Gesetze sind so geregelt, dass Straftäter verurteilt werden. Wenn diese Straftäter selbst Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte sind, gelten andere Gesetze. Das Sprichwort «Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus» ist hier mehr als treffend. Herr Köhler war unsere letzte Hoffnung, die leider so endete, dass er weder Antwort gab noch eine Hilfe war.

Gunther Schirmer
23.Dezember, 17:43
Betr. Berlin sucht Namensspender für Olympiastadion
Offensichtlich geht es ja nicht mehr anders. Und wenn man finanziell dabei gut wegkommt, warum nicht. Aber nur nicht so einen bescheuerten Namen wie in Nürnberg: «Easy credit Stadion». Kein Nürnberger nennt sein Stadion so. Jeder sagt Franken-Stadion. Bis auf die Herren TV-Reporter. Aber die müssen ja offensichtlich. Also liebe Berliner. Sucht Euch einen Sponsor mit vernünftigem Namen, beispielsweise «Beate Uhse». Das klingt doch nicht schlecht.

Rüdiger Kammerhoff
17. Dezember, 12:43
Betr. Politikergedächtnisse und -Pensionen
Auf Beantragung der Oppositionsparteien im Bundestag wurde endlich ein Untersuchungsausschuß des Bundestages eingesetzt, der die Ungereimtheiten der Khaled el Masri-Entführung, der Murat Kurnaz-Freilassungsverschleppung von Guantanamo Bay, der dubiosen CIA-Flüge in Deutschland und der undurchsichtigen BND-Aktivitäten im Irak durch die Schröder/Fischer/Steinmeier-Regierung aufklären soll.

Und siehe da, es wurde wieder Fischer vorgeladen und verhört. Aber ähnlich wie beim letztjährigen Visa-Untersuchungsausschuss konnte sich Fischer wieder an wichtige Dinge aus seiner Amtszeit als Aussenminister, die hier nur ein bis drei Jahre zurückliegen, nicht erinnern. Mit ähnlichen Gedächtnislücken muß jetzt wohl auch bei der Vorladung von Schröder und Steinmeier gerechnet werden. Ja, Ja, Alzheimer läßt grüßen. Wenn diese Herren doch auch solche großen Gedächtnislücken bei Ihren reichlich überzogenen Pensionsansprüchen hätten, wie jetzt der ehemalige Finanzminister Eichel, der natürlich hier auch nicht dem von ihm eingesetzten Bundesbankpräsidenten Welteke nachstehen will und jetzt auch vor Gericht auf Pensionserhöhung klagt.

Was haben und hatten wir bloß für Politiker im Amt. Frage: Kann jemand mit Alzheimer Professor werden? Sicher nur in Princeton/USA, wie der Grüne Joschka Fischer. Dass durch diese Machenschaften Politikverdrossenheit entsteht und dadurch nur Rechts- und Linksradikale gestärkt werden, versteht sich doch wohl von selbst.

Bernd Katschner
15. Dezember, 00:00
Betr. Grüne fordern Mandatsverzicht Nitsches
Was hat Nitzsche eigentlich verbrochen? Drei Formulierungen werden ihm vor allem vorgeworfen: 1.) «bis der letzte Ali in der letzten Moschee...» Nun, ich habe von linken Politikern schon analoge Sätze gehört, zum Beispiel «bis der letzte Hinterwäldler in Oberbayern...» Wer erklärt mir den Unterschied?

2.) Er wolle nicht, daß Deutschland von «multikulturellen Schwuchteln» regiert werde. Mein Wörterbuch: «Schwuchtel = femininer Homsexueller» Wikipedia: Schwuchtel - siehe «schwul». «Multikulturell» muß wohl nicht mehr erklärt werden. Also: alles «Fachwörter», keine Schimpfwörter. Wen man gern und ungern an der Regierung sähe, ist ja eine andere Sache. Andere wollen nicht, daß Deutschland von «Heuschrecken», «Ultrakonservativen» etc. regiert wird.

3.) «Schuldkult». Damit sagt Nitzsche nicht, daß Deutschland keine schwere Schuld auf sich geladen hätte. Er wendet sich aber dagegen, daß aus dieser realen, schweren Schuld ein «Kult» wird. Weil «Kult» nie die wirklichen Dimensionen einer Angelegenheit -auch nicht von Schrecken - erfassen kann. Wohin «Kult» führen kann, sah man an Günther Grass. Jahrzehntelang prügelte er (fast kultisch) auf wirkliche und vermeintliche Kriegsverbrecher und Mitläufer ein - und war selber ein Mitläufer.

Kai Thiele
14. Dezember, 8:04
Betr. Wischi-Waschi-Politik mit Todesfolge
»Tabakrauch ist als Schadstoff genau so gefährlich wie Asbest - und das ist seit 1993 verboten«, sagte Horst Seehofer. Eine neue Regelung des Nichtraucherschutzes ist nach seiner Meinung dringend notwendig. Fraglich bleibt, warum der Bund seine Zuständigkeit weiterhin verweigert und die Verhinderung des Ausstoßes höchst giftiger und schädlicher Emissionen in die Hände der zerstrittenen Bundesländer legt. Mit ein bißchen gesundem Menschenverstand muß man feststellen, daß die Duldung der Ursache von Lungenkarzinomen und Herz- Kreislauferkrankungen genauso wenig mit Gaststättenrecht zu tun hat, wie der Einbau von höchst giftigem Asbest in ein Gebäude, in dem Menschen sich treffen. Nach Aussage von Ulla Schmidt sterben täglich 300 Menschen an den Folgen des Tabakrauchs. 300 Menschen x 365 Tage = 109.500 Tote pro Jahr, die einer Gesetzgebungskompetenz zum Opfer fallen. So ein Wischi Waschi mit Hard core-Todesfolge gibt es nur in Deutschland. Markos Kyprianou hilf uns, diese entscheidungs(unfähigen) Politiker in die Schranken zu weisen und Menschenleben zu retten.

Willi Fachet
14. Dezember, 6:43
Betr. Bundeskabinett beschließt Nichtraucher-Schutz
Ich selbst bin Nichtraucher. Trotzdem halte ich das, was jetzt geschieht, für eine riesengroße Volksverarschung, mit dem einzigen Zweck, die Deutschen von den wirklichen Problemen ihres Landes abzulenken. Unbestreitbar ist Rauchen ungesund und es gibt auch keinen ersichtlichen Grund, sich dieses beißende Gas tief in die Lunge zu saugen. Aber wenn mir so ein rasanter Autofahrer, vielleicht sogar militanter Nichtraucher, kilometerlang am Auspuff hängt, frage ich mich schon, ob er nicht mehr Schadstoffe einatmet, als wenn er eine Zigarette rauche würde.

Was mich an diesem Rauchergesetz ärgert, ist die Tatsache, dass dieses Land einmal mehr in die Unfreiheit abrutscht. Dass andere bestimmen, was für mich gut ist. Manchmal glaube ich, die Politiker wollen testen, wie viel sie diesem Volk zumuten können, bevor es rebelliert. So was wie in Ungarn ist in Deutschland wohl undenkbar, allerdings ist auch zu befürchten, dass dieses Volk einem neuen Hitler nachläuft, wenn ein solcher Demagoge einmal auftauchen sollte.

Wenn andere EU-Staaten schärfere Gesetze haben als wir, heißt das noch lange nicht, dass sie konsequent angewendet werden. Man erzähle mir doch nicht, dass die Italiener oder Franzosen genau befolgen, was ihnen der Staat beziehungweise eine EU-Bürokratie vorschreibt. Ausschließlich in Deutschland wird sofort jemand zur Polizei rennen, wenn man sich in einer Kneipe eine Zigarette anzündet. Allerdings hat Denunziation in Deutschland eine lange Tradition. Warum überlässt man es nicht den Wirten, ob sie im gesamten Lokal das Rauchen zulassen oder untersagen wollen? Dann wird es sich zeigen, wer das bessere Geschäft macht.

Gunther Schirmer
12. Dezember, 11:45
Betr. Chaos bei Jahresversammlung des HSV
Normalerweise müsste jetzt ein totaler Medien-Boykott über den HSV verhängt werden. Aber das wäre wirtschaftlich für die Presse-Organe unklug. Denn zurzeit gibt es keinen Verein, über den fast täglich die tollsten Storys veröffentlicht werden können, wie den HSV. Also wird man den Rauswurf wegstecken. So was bringt sowieso nur ein Verein, der mit einer unfähigen Führung «geschlagen» ist, die sich von allen möglichen Leuten nur herumschubsen lässt. Hoffmann und Beiersdorfer sind doch nur noch arme Würstchen, die wie Aufziehpuppen dauernd nur noch die gleichen Statements abgeben. Solange die noch ihre Sessel haben, wird sich die Talfahrt fortsetzen. Ich bin gespannt, ob Thomas Doll noch auf der Bank sitzt, wenn es in der nächsten Saison gegen Wacker Burghausen und Greuther-Fürth geht. Einer tut mir wirklich leid. Und das ist «uns Uwe». Der versteht bestimmt die Welt nicht mehr. Was ist aus diesem einst honorigen hanseatischen Verein geworden?

Michael Hartmann
12. Dezember, 7:42
Betr. Eltern bleiben länger arbeitslos
Die Mutter- und Hausfrauenrolle ist politisch immer noch ein Reizthema. Zwar versuchen alle Parteien offiziell die Familie als höchstes Gut darzustellen - die Realität indes sieht anders aus. Warum sind Mütter länger arbeitslos? Oftmals, weil sie sich verantwortungsvoll um ihre Kinder kümmern. Nicht jede Mutter hat eine Oma im HIntergrund, die sich um das/die Kind/er kümmern kann, während Mutter arbeitzen geht.

Und die Kinder in Horte abdrücken? Klar, dort wo es erforderlich ist; sprich wo der Verdienst der Mutter dringend gebraucht wird. Aber welche Chancen haben Kinder, die ohne mütterliche/elterliche Fürsorge aufwachsen. Ist das nicht gerade unser Problem in der Gesellschaft? Werte werden nicht mehr in der Familie vermittelt, Kinder vereinsamen, sind orientierungs- und hoffnungslos. Und das endet im drastischsten Fall in Amokläufen. Zu weit hergeholt? Sehe ich nicht so.

Die Familien, die sich um ihre Kinder bemühen - immer noch meist in erster Linie die Frauen - haben es mit dem Wiedereinsteig ins berufliche Leben schwerer. Erst einmal ist man/frau weiter weg vom Beruf, wenn man sich intensiv um die Kinder gekümmert hat/kümmert. Zudem gibt es doch kaum Halbtagsstellen oder Betreuungsplätze für Kinder, deren Eltern Vollzeit arbeiten (müssen).

Ich rede von Betreuungsplätzen - nicht von den üblichen Horten. Ich bin ehrenamtlich bei der DLRG und habe mit vielen Kindern zu tun, die aus sozial schwächeren Familien stammen. Ich bekomme es hautnah mit, wie viele emotionelle Defizite diese Kinder haben. Ich bekomme es aber auch hautnah mit, wie dankbar diese Kinder sein können, wenn man sich für sie Zeit nimmt, sie ernst nimmt, sie lobt. Sogar Tadel nehmen sie dann an.

Warum schreibe ich diesen Brief? Weil wir Menschen in Deutschland die Rolle der Famile wieder ernster nehmen sollten. Weil wir Menschen in Deutschland erkennen müssen, welche Verantwortung wir für unsere Kinder haben. Kinder sind die Zukunft - und um die zu gewährleisten, müssen Bedingungen für Familien geschaffen werden. Mütter, die arbeiten müssen (weil sie das Geld brauchen), sich aber weiterhin um ihre Kinder kümmern wollen, müssen hierzu eine Möglichkeit bekommen. Es ist doch so viel einfacher «nur» ein Paar zu sein..... doppeltes Einkommen, keine Verantwortung für jemand Drittes .....

Jackie Holzer
11. Dezember, 19:23
Betr. Videospiele
Verführen manche Videospiele tatsächlich zur Gewalt ? Und wenn es so ist - ist es dann gerechtfertigt, in Betracht zu ziehen, derartige Videospiele zu verbieten? Die erste der beiden Fragen ist ziemlich aktuell, wird stark diskutiert. Daher möchte ich mich der eher aus dem Blickwinkel verlorenen zweiten Frage widmen und diese entschieden mit einem Nein beantworten.

Nehmen wir als Beispiel den 26. April 2002 - der Amoklauf von Erfurt. Waren die Videospiele, die Ego Shooter, schuld daran, dass der 19-Jährige gezielt 13 Lehrer erschossen hat? Können Videospiele so einen Einfluss, egal ob nun positiv oder negativ, auf den Menschen haben ? Und ich sage, selbst wenn es so wäre - ein Verbot wäre ein Schritt in die falsche Richtung.

Ich habe keine Statistiken darüber, wie viele Menschen derartige Spiele spielen, welchen Altersgruppen sie angehören und in wie vielen Fällen Videospiele psychische Schäden bei Menschen hervorgerufen haben sollen. Es sind aber definitiv viele Menschen, die in ihrer Freizeit zu Videospielen greifen. Größtenteils sicher Jugendliche aber auch Familienväter, Ärzte, Polizisten und vielleicht sogar Politiker. Und bei all dieses Menschen sorgen die Videospiele nur für eins: Unterhaltung.

Klar hatte der 19-jährige Amokläufer Ego Shooter zuhause, keine Frage. Aber wenn einzig und allein diese Videospiele den jungen Mann dazu getrieben haben, Amok zu laufen, dann frage ich mich, angesichts der vielen Menschen die sich mit Videospielen beschäftigen: Warum leben wir eigentlich alle noch und warum haben nicht alle Verbrecher Videospiele zuhause?

Genau - weil die Videospiele rein gar nichts damit zu tun haben! Wenn man die Gewalt unter Jugendlichen oder Gewalt allgemein diskutieren will, geht es um Erziehung, um das soziale Umfeld, um die einzelnen Menschen und deren Persönlichkeit, aber nicht um die Frage «Sind die Ego Shooter schuld».

Ganz simpel also. Der erste Grund, warum Videospiele in denen Gewalt vorkommt, nicht verboten werden können ist der, meiner Meinung nach eindeutige Beweis dafür, dass man es nicht auf Videospiele schieben kann, wenn ein logisch denkender Mensch Gewalt ausübt. Der zweite Grund geht nun etwas tiefer und muss meiner Meinung nach konzentriert betrachtet werden.

Wie so oft in unserem Staat wird das Problem nicht an der Wurzel, sondern am obersten Ende gepackt. Wenn die Behauptung im Raum steht, dass Ego Shooter einen negativen Einfluss auf die Jugendlichen haben, wie steht es dann mit dem, im Gegensatz zu den Videospielen, frei zugänglichen Fernsehprogramm? Warum werden Spiele, die erst an 16 oder 18-jährige verkauft werden dürfen, verurteilt, während «Kinderserien» wie zum Beispiel «Oggy und die Kakerlaken» frei für Jugendliche und ebenso frei für Kleinkinder zur Verfügung stehen?

Die Ego Shooter sind häufig sehr realitätsnah, während die Gewalt und der verdummende Schwachsinn bei manchen Kinderserien in bunte Farben und dümmliche, lustige Dialoge verpackt werden. Aber ist das denn unbedingt ein Pro für diese Kinderserien ?

Als Gegenüberstellung: Ein 18-Jähriger, also ein erwachsener Mensch, der in der Regel Spiel und Realität auseinander halten kann, kauft sich in einem Laden ein Videospiel und genießt es, nach der Arbeit, nach der Schule, durch dieses Spiel abzuschalten. Ein sechsjähriges Kind sitzt vor dem Fernseher und amüsiert sich darüber, dass lustig aussehende Kakerlaken einen lustig aussehenden Kater foltern. Hallo?

Wie kann es sein das man realitätsnahe Spiele, die zudem noch einer Altersfreigabe unterliegen, verurteilt, gleichzeitig aber gewährleistet, dass Kleinkinder mit hochgradigem Mist berieselt werden?

Ein erwachsene Mensch kann aufgrund der Fähigkeit, zwischen echt und unecht zu unterscheiden, verarbeiten, was er bei Videospielen sieht. Er weiß, es ist ein Spiel, und obgleich es sehr realitätsnah ist, entspricht es nicht der Realität. Vielmehr geht es, zum Beispiel bei Kriegsspielen, darum, strategisch zu denken, weiter zu kommen, besser zu werden, sich zu steigern und letztlich zu gewinnen. Das sechsjährige Kind dagegen ist mitten in der Entwicklung und kann in der Regel noch nicht Gut und Böse unterscheiden.

Wieso wird hier nicht mal darüber nachgedacht, ob es denn nicht viel schlimmer ist, kleinen Kindern durch lustige (und manchmal sehr vulgäre) Dialoge,
fröhliche Musik und durch bunte Farben Gewalt als gut und witzig darzustellen?

Gunther Schirmer
5. Dezember, 18:18
Betr. Daum will von Aufstieg nichts wissen
Was haben die Kölner eigentlich erwartet? Jeder wusste doch, was Daum da für eine Gurkentruppe übernommen hat. Und nur mit halbklugen Sprüchen kann auch ein Daum da nichts ändern. Ich glaube nicht, dass einer, der ein wenig vom Fußball versteht erwartet, dass die in dieser Saison aufsteigen. Auf jeden Fall ist Overath & Co. eines gelungen. Der schillerndste deutsche Fußball-Club hatn endlich den passenden Trainer gefunden. Wenn schon die Leistungen der Kicker keinen Medien-Stoff abgeben, der Trainer wird dafür sorgen.

Alois Degler
3. Dezember, 7:17
Weltklimakonferenz
Über 6000 Delegierte aus 189 Staaten folgten dem Aufruf zur Weltklimakonferenz. Ist die Angst vor der Weltklimakatastrophe begründet? 1. In den letzten 750.000 Jahren gab es mindestens 15 Perioden, in denen das Weltklima vom Mittelwert deutlich nach oben abgewichen ist, mindestens drei Perioden lagen noch deutlich über unserem heutigen Weltklima.

2. Die Luft enthält weltweit nur etwa 0,03 Prozent Kohlendioxid als Ergebnis des laufenden Zuflusses und Abflusses von Kohlendioxid; Abfluss durch Lösung in Gewässern und Kohlendioxid ist Pflanzennahrung. 3. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen derzeit weltweit nur 5,5 Prozent des Kohlendioxids; der Rest durch die Ausgasung der Meere, Atmung der Bodenorganismen, Atmung der Landorganismen.

4. In Deutschland beträgt der technische Kohlendioxid-Ausstoß nur 1,2 Prozent der Gesamtemission Deutschlands; das heißt: Wir haben auf das Weltklima keinen messbaren Einfluss! 5. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Kosten der Maßnahmen zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes in Deutschland bis zum Jahre 2020 auf 250 Milliarden Euro geschätzt.

6. Über 19.000 Wissenschaftler und Fachleute haben sich gegen das Kyoto-Protokoll und damit gegen die Ziele der Weltklimakonferenzen gewandt; siehe die Oregon-Deklaration. Trotzdem ist ge-gen die «political correctness» nicht anzukommen. (Nachweise zu Ziffern 1. bis 6. www.iavg.org/iavg169.pdf) Fazit: Grüne Betroffenheitslyrik ist unverantwortliche Angstmacherei. Kohlendioxid ist nicht ursächlich für Wärme-perioden. Umweltgifte stellen generell eine Gefahr für Leib und Leben von uns Menschen dar und sind entschiedener als bisher zu bekämpfen.

Martin Franke
1. Dezember, 16:19
Killerwal reißt Trainer in die Tiefe
Soeben habe ich den oben aufgeführten Artikel gelesen und mußte leider feststellen, dass Sie einen Schwertwal als «Killerwal» bezeichneten. Ich bin eher empört als entsetzt, weiterhin keinerlei Kritik an der Art und Weise der Haltung dieser wundervollen Tiere in diesem Artikel zu lesen. Es ist doch Ihre Aufgabe neutral zu werten und da ist es mehr als passend auch auf die Situation des Wales hinzuweisen.

 
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