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Leserbriefe im Januar 2006

03. Jan 2006 14:15, ergänzt 27. Jan 2006 14:27
Ihre Meinung zu aktuellen Themen

Traudbert Erbe
26. Januar 2006, 23:03
Betr. Enzyklika
Die Enzyklika ist scheinheilig! Dass Gott Liebe ist, wissen wir seit Moses, sicher aber durch Jesus Christus. Warum also all die Verbrechen der Kirche? Inquisition, Hexenjagd und Holocaust sind Vergangenheit. Gegenwart aber ist, die Bekämpfung der Befreienden Kirche Südamerikas, unter diesem Papst, ebenso wie die Vertuschung von Homosexualität und der Handel mit Kinderpornografie durch katholische Würdenträger in den USA, wurde von diesem Papst («Gott ist Liebe») verteidigt, geduldet und vertuscht!

Robert Boder
26. Januar 2006, 18:32
Betr. Saliera
Erstaunlich, die Bilder vom Direktor des Wiener Kunsthistorischen Museums Seipel, wie er und die Österreichische Bildungsministerin Gehrer die 50 Millionen Euro teure Saliera mit blossen Händen anfassen. Die Bemühungen, die Saliera als Kunstwerk zu schützen, zieht sich eben angemessen durch beider Tun und Lassen. Hoffentlich hat man sich wenigstens die Hände gewaschen.

Walter Klag
25. Januar 2006, 14:40
Betr. IBM entwickelt Echtzeit-Übersetzung
Großartig, wenn das funktioniert! Esperanto ist mir aber bis auf weiteres trotzdem lieber.

Achim Wolf
25. Januar 2006, 9:09
Betr. Todesursache von W. A. Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart ist zwar am 5. Dezember 1791 in Wien verstorben, doch wurde er nicht in Wien beerdigt. Mozart selbst wollte nicht, dass er in Wien zu Grabe getragen werde, sondern weit ausserhalb der Stadt am Rande eines Waldes, wo er oft viele Stunden sinnierend verbrachte, wovon nur sein Schüler Franz Xaver Süssmayr geheimerweise wusste. Diesen instruierte er dann auch, dass er nach seinem Ableben an jenem schönen Ort begraben sein wollte. Sein Wunsch war es, dass dies für alle Zeiten geheim bliebe. Und als Mozart dann starb, erfüllte ihm sein Schüler dessen Wunsch und nahm zwölf Jahre später, so am 17.9.1803, ein Geheimnis mit ins Grab. Mit etwas Geld vermochte Süssmayr nach Mozarts Ableben von einem Totengräber einen Leichnam zu kaufen, den er in einen Sarg legte, sofort verschloss, und der dann als Armensarg namenlos beigesetzt wurde, ohne dass die Anhänger Mozarts etwas von dem Austausch ahnten. Die wirkliche Todesursache Mozarts war eine Lungentuberkulose, die sich mit einer langjährigen Medikamentenvergiftung paarte, wohinzu noch eine Lyme-Borreliose kam, die durch Zecken hervorgerufen wurde, mit denen er am
bereits beschriebenen Waldrand in Kontakt kam.

Stefan Herre
24. Januar 2006, 13:52
Betr. Merkels Besuch in Paris-Versailles
Chapeau, Angela Merkel! Es war schon erstaunlich, wie der französische Staatspräsident nach seinen berechtigten Äußerungen gegenüber den Drohungen des Iran von den deutschen Medien reflexartig vom Paulus zum Saulus gemacht wurde. Noch bemerkenswerter war aber die Reaktion von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Statt sich der veröffentlichten Meinung anzuschließen - wie es bei ihrem Vorgänger an der Regel war - hat sie auf der Pressekonferenz mit Jaques Chirac in einem Nebensatz «die deutsche Debatte mit Verwunderung zur Kenntnis genommen». Und das zurecht. Es mag vielleicht einigen «Appeasement»-Verfechtern hierzulande nicht in ihre Ideologie passen - aber nur ein ernstgemeintes Abschreckensszenario, also eine Militärdoktrin, bei der es um Abschreckung und nicht um Angriff geht, kann den «iranischen Irren» vielleicht noch zur Raison bringen. Unsere «pazifistische Grundhaltung» in allen Ehren, aber in dieser Situation ist Stärke und nichts als Stärke oberste Prämisse!

Frederic Schneider
23. Januar 2006, 18:47
Betr. Netzeitung überholt Spiegel Online
Jetzt bin ich baff! Die Netzeitung (NZ) wurde häufiger zitiert als Spiegel Online, obwohl letzteres mit einem Riesenabstand mehr Besucher hat. Ich möchte Ihnen deshalb recht herzlich zu diesem kleinem Erfolg gratulieren. Zugleich möchte ich Ihnen meinen Respekt ausprechen, eine Medium alleine im Internet so erfolgreich positionieren zu können. Ich hoffe, dass Sie sich diesen Erfolg zu Herzen nehmen und die Netzeitung weiter entwickeln. Besonders ein neues Layout, es muss nicht aufwändig sein, wäre zu begrüßen.

Christian Storch
19. Januar 2006, 14:33
Betr. Chirac und die Atombombe
Mit Schrecken habe ich die Nachricht über Chiracs Drohung lesen müssen. Europa, der Friedenskontinent, der immer noch auf diplomatischem Weg versucht mit dem Iran fertig zu werden, wird plötzlich zur Abschussrampe für die dümmste aller vom Menschen entwickelten Waffen - der Atombombe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihre Redaktion diese Äußerungen Chiracs ebenso verurteilt wie ich und hoffe, in den nächsten Stunden und Tagen von Ihnen einen kritischen Beitrag zur öffentlichen Debatte über die Dummheit und Gefahr dieser Aussagen lesen zu können. Von Europa darf niemals eine Atombombe abgeschickt werden, egal wie brutal und menschenverachtend ein möglicher Angreifer sein mag!

Markus Brauer
19. Januar 2006, 13:38
Betr. Hilmar Koppers Insidertrading
Es verwirrt mich, dass Herr Kopper bei allen Vorwürfen des Insidertradings für die Zeit der Ermittlungen nicht seines Amtes im Aufsichtsrat bei Daimler Chrysler enthoben wurde. Man könnte fast glauben, dass sich die Bewertung von Verfehlungen mit dem Status der angeklagten Person ändert. Insofern ist es leicht für Herrn Kopper, vor der Kamera mit arrogantem Grinsen zu posieren, als ginge es nicht um eine Anklage, sondern um Zahnpastareklame. Dieses Auftreten vermittlet aber noch einen ganz anderen Eindruck: Egal, welche Verfehlungen dem DB / DC - Mann nachgewiesen werden, es wird nichts geschehen, was seine Stellung ins Wanken bringen kann!
Für alle, die es noch nicht gelesen haben: Das Buch «Nieten in Nadelstreifen» ist wirklich eine Empfehlung wert. Ich wünsche mir nur, dass bald ein Fortsetzungsband publiziert wird und mehr Namen und Zusammenhänge veröffentlicht werden. Denn der 'Fall Kopper' ist nur die Spitze des Eisbergs. Kein Wunder also, dass man Respekt und Achtung vor unseren Managern und Vorständen verliert.

Sophie Venske
17. Januar 2006, 23:12
Betr. Deutschland sucht den Superstar
Auf der Suche nach dem Tiefpunkt in der Fernseh-Unterhaltung stellt RTL immer neue Rekorde auf. Die zur Zeit laufende dritte Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» zu unterbieten, wird allerdings nicht ganz einfach sein.
Hohe Einschaltquoten anzustreben mit Hilfe verbaler Angriffe gegen offenkundig unterprivilegierte Kinder und Jugendliche: das ist einfach widerlich. Da sitzt eine Jury, deren musikalische Kompetenz gegen Null tendiert, und bedient die niedrigsten Instinkte eines hämischen Publikums. Hier werden junge Menschen, die fast noch Kinder sind, gedemütigt und grausam seelisch verletzt. Das Argument des Senders, die Kandidatinnen und Kandidaten seien selbst Schuld, sie wüssten ja, was sie erwartet, ist eine trübsinnige Schutzbehauptung: Es handelt sich hier um Kinder, die nicht selten aus schwierigen Lebensverhältnissen stammen, die in der Hoffung auf Anerkennung am Casting teilnehmen, weil sie den Traum haben, auf der Bühne zu stehen, und die mit Sicherheit nicht damit rechnen, mit Kraftausdrücken und herablassenden Gesten fertig gemacht zu werden. Offenbar verschwendet die Jury keinen einzigen Gedanken daran, was Kinder, die derart brutal vorgeführt werden, in ihrem Umfeld, in Klassenräumen und auf dem Schulhof auszuhalten haben.Aber dass Redaktion, Programmdirektion und Intendanz ein derartiges Programm auf Sendung gehen lassen: das ist nicht nur Zynismus pur, das ist möglicherweise sogar justiziabel: als Verstoß gegen die guten Sitten und als Verletzung des Jugendschutzgesetzes. Angemessen wäre es, die Leitung des Hauses RTL zur Zahlung eines Schmerzensgeldes an die weinenden und verzweifelten Kandidatinnen und Kandidaten zu verurteilen.

Stefan Herre
17. Januar 2006, 11:41
Betr. Iranische Bedrohung
Es ist schon ein groteskes Szenario: die Welt befindet sich angesichts der aggressiven Drohgebärden des «iranischen Hitlers» Mahmud Ahmadinedschad in ihrem fragilsten Zustand seit Ende des Kalten Krieges, Experten prophezeihen gar, der dritte Weltkrieg stünde kurz bevor, - und wie reagieren die Deutschen? Mit nonchalanter Teilnahmslosigkeit. Kein einziger Friedensdemonstrant bequemt sich vor eine iranische Botschaft, um gegen den fanatischen Führer Ahmadinedschad, der Israel und am liebsten den ganzen Westen auslöschen will, zu protestieren. Wo sind die hunderttausenden «Friedensaktivisten» der 1980er Jahre, die überall in Deutschland so vehement gegen den Nato-Doppelbeschluss und die Nachrüstung auf die Straßen gegangen sind? Ich vergaß: damals ging es ja gegen die «böse» USA und den Westen, heute nur gegen den Islam - die «friedlichste Religion der Welt».

Sebastian Zeidler
15. Januar 2006, 18:16
Betr. Hinrichtung von Blinden
Schwarzenegger tut das, was er in vielen seiner Filme tat: Menschen vom Leben zum Tod befördern. Terminator eben.

Rüdiger von Gizycki
15. Januar 2006, 9:51
Betr. Merkel in Russland
Russland als «gelenkte Demokratie» ist in sich ein Widerspruch, besonders wenn es Putin sagt, der aus dem KGB entstammt. Er hat sich so mit Geheimdienstfreunden und Vertrauten umgeben, das einem Angst und Bange wird. Von Demokratie keine Spur.
Es ist aber unbedingt wichtig hier keine Unterscheidungen zwischen Amerika und Russland zu machen, wenn es darum geht grundsätzlich freiheitliche und demokratische Rechte einzufordern. Ich könnte mir gut vorstellen, das unser Land in der Zukunft einmal zur Rechenschaft gezogen werden könnte, das sie mit einer Macht paktierte, ohne auf die Freiheitsrechte in Russland zu pochen. Eine nachfolgende Generation wird sich möglicherweise erinnern.
Im Prinzip hat Deutschland es doch immer so gehalten, jeweils die oppositionellen und demokratisch orientierten Kräfte in einem Regime zu stützen und zu fördern. Auch in Russland sollte das geschehen. Und ich denke, dies sollte nicht unter vorgehaltener Hand geschehe. Der russische Partner muss uns eine essentielle Option sein. Aber sicher nur dann, wenn tatsächlich auch eine bilaterale Partnerschaft zustande kommt und das ganz sicher nicht nur auf dem wichtigen Gebiet der Wirtschaft, sondern auch auf allen anderen Gebieten.

Hermann Schlotter
14. Januar 2006, 18:11
Betr. Methangase aus lebenden Pflanzen
Über den Artikel in der netzeitung.de war ich mehr als positiv überrascht. Denn eine mögliche Konsequenz daraus sollte mehr Nachdenken als überhastetes, unnötig teures und gesundheitsschädliches Handeln sein. Ich denke hier z.B. an die weit verbreitete Dämmhysterie an Gebäuden.
Denn mit den sogenannten Treibhausgasen sind wir ja wieder einmal bei dem Thema mit dem man die Bevölkerung dieses Planeten so schön verarschen und, wenn man am Drücker sitzt oder auch nur dreist genug ist, seine ideologisch eingefärbten oder aus Geschäftsinteresse (oder vielleicht auch nur aus Dummheit?) gemachten Behauptungen auf fruchtbaren Boden verbreiten kann.
Vielleicht sollte man auch einmal darüber berichten, daß der Mensch mit allen Emissionen, die er verursacht, nur zu ca. 10 Prozent an der Emission dieser «Treibhausgase» beteiligt ist. Der Rest kommt sozusagen aus der Natur.
Hat sich jemand schon einmal über die Bedeutung des Wortes Klima öffentlich ausgelassen? Wissen tun es sicher viele, daß der Begriff Klima von den alten Griechen stammt und Neigung bedeutet.
Der Mensch schurigelt gerne seinesgleichen und auch sonst alles, was auf diesem Planeten kreucht und fleucht. Daß der Mensch sich im Endeffekt selbst mit solchen Verhaltensweisen schadet, registriert er immer erst, wenn es zu spät ist.

Achim Wolf
10. Januar 2006, 10:26
Betr. Was kommt nach Scharon?
Wahrer Frieden kann im Nahen Osten nur sein, wenn sowohl die Israelis als auch die Palästineser ihren sinnlosen Hass aufeinander endgültig auflösen und wirklichen Frieden schließen, der die Geschehen der Vergangenheit ruhen lässt. Kein Mensch, der die Taten eines Ariel Scharon neutralen Sinnes betrachtet, kann in ihm einen Mann des Friedens erkennen, ganz gemäss dem Weisheitsspruch «An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen». Was die Welt braucht, sind jene Menschen, die wahre Liebe und Freiheit, Harmonie und den Frieden beherrschen. Diese setzen sich nicht machtvoll über ihre Mitmenschen, denn sie stellen sich mit ihnen gleich, auch wenn sie die Führung haben und in dieser Weise das Volk leiten. Denn was der Mensch auch immer tut, muss er tun zum eigenen Wohl wie auch zum Wohle seines Nächsten.

Leo Nötlichs
7. Januar 2006, 17:16
Betr. Energiepolitik
Anlässlich der Äußerung von Ministerpräsident Rüttgers, dass die CDU zukünftig eine «ideologiefreie Energieversorgung» wolle, möchte ich Herrn Rüttgers und seiner CDU/FDP Regierung einen Spiegel vorhalten: Eine der ersten Handlungen der Rüttgers-Regierung war, dass sie einen Erlass verabschiedete, der einen Mindestabstand für Windenergieanlagen zu Bebauungen festlegt. Aus planerischen Gründen ist dieser Erlass jedoch überflüssig, da bereits seit je her Bestimmungen bestehen, um Anwohner vor Lärm, Schatten und sonstigen Einflüssen zu schützen. Jedoch gelten diese Beschränkungen nicht nur für Windenergieanlagen, sondern ebenso für alle anderen Anlagen. So ist zum Beispiel in Wohngebieten ein Lärmpegel von 40 dB(A) einzuhalten – ob von Windenergieanlagen oder der Industrie. Nur etwa Autos und Flugzeuge dürfen dort erheblich mehr Lärm verursachen. Wenn jetzt also in Nordrhein-Westfalen als einziges Bundesland ein zusätzlicher Windenenergie-Erlass herausgegeben wird, so liegt der Verdacht nahe, dass dies lediglich aus ideologischen Gründen geschieht. Der Verdacht wird genährt durch die Tatsache, dass sich die offiziellen Position der FDP zur Windenergie in den letzten Jahren denen eines Anti-Windenergie-Verbandes stark angenähert hat. In der Konsequenz hat der Erlass jedenfalls zur Folge, dass in NRW der weitere Ausbau der Windenergie verhindert wird, da aufgrund der neuen Abstandsregelung keine Flächen mehr zur Verfügung stehen. Aber dafür dass NRW so klein ist, kann schließlich Herr Rüttgers nichts.

Thomas Klein
6. Januar 2006, 10:50
Betr. Verfassungsschutz checkt Wurstverkäufer
Es versteht sich doch von selbst, dass Deutschland als Gastgeber alles tun muss, um ein Minimum von Sicherheit zu gewährleisten. Die Überprüfung derer, die bei der WM tatig sein werden, erfolgt freiwillig. Mich erstaunt dabei nur, dass anscheinend ein Gesinnungswandel der Grünen beim Thema «Datenschutz» erfolgt ist. Schliesslich stimmten die Grünen als Regierungspartei der Ungeheuerlichkeit zu, dass Hinz und Kunz, soweit sie nur Mitarbeiter der Arbeitsämter oder der kommunalen Arbeitsverwaltungen in Sachbearbeiterposition sind, willkürlich Einblick in Bankkonten der Hartz IV betroffenen nehmen können. Herrn Dix hat dies auch nicht interessiert.

M. Rehberg
5. Januar 2006, 02:13
Betr. Hetzkampagne gegen Frau Osthoff
Falls Frau Osthoff wirklich Opfer einer Hetzkampagne ist, so möchte ich Sie wissen lassen, dass sie für mich der Mensch des Jahres 2005 ist. Eine Person, die so entschlossen in einem ungerechtfertigten Krieg seitens der amerikanischen Regierung den unschuldigen Menschen ihre Hand reicht um zu helfen, gehört für mich für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Von dieser Sorte Mensch kann es auf unserer Welt nicht genug geben.

Jürgen Marsch
3. Januar 2006, 12:07
Betr. Stümperhafte Informationspolitik des AA
Dieser Beitrag gehört in den Bereich «jetzt rege ich mich mal auf», mehr leider nicht. Hättte das AA anders gehandelt, wäre eben ein Artikel gefolgt, der sich darüber aufregt, wie man derartige Informationen ohne Not weitergeben kann. Es ist ja so leicht, sich hinterher darüber auszulassen, was denn alles falsch gewesen sei. Von Journalismus sollte man etwas mehr Information erwarten, und nicht nur einfache Stimmungsmache. Ob das AA in diesem Fall wirklich falsch oder richtig gehandelt hat, wird durch diesen Beitrag leider nicht klarer als vorher. Aber vielleicht war der Artikel von Anfang an nur dazu gedacht, die «Aufreger-Fraktion» zu versorgen? Ein Lesebrief darf Meinung bringen, der Artikel eines ausgebildeten Journalisten sollte mehr als das sein.

Gunther Schirmer
2. Januar 2006, 14:29
Betr. Werder setzt Klose auf Podolski an
Für Poldi wäre es auf jeden Fall besser, noch nicht zum FCB zu gehen. Bis auf Schweinsteiger spielen dort nur gestandene Männer und keine Teenager. Und Schweinsteiger kommt aus Bayern und hat dadurch schon einen Teenie-Bonus. Man stelle sich vor, Poldi in der Runde mit Kahn, Ballack (wenn er bleibt), Lucio und den anderen Männern. Da wird er nicht für voll genommen. Und wenn er Fehler macht - wie in letzter Zeit öfter - fliegt er aus der Mannschaft. Nicht mal auf Schweinsteiger nimmt man Rücksicht. In letzter Zeit hat er wenig gespielt, und wenn, dann sehr mäßig. Da geht so ein junger Typ kaputt. Poldi soll zu Werder gehen. Da hat er es besser. Das ist eine Vereinsstruktur, in die er passt.

Gunther Schreyer
1. Januar 2006, 14:34
Seehofer über Bundesgesundheitspolitik empört
Sehr geehrter Herr Seehofer, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006 wünsche ich Ihnen. Zu Ihrer Kritik an der Bundesgesundheitspolitik möchte ich sagen, dass es Zeit wird, dem bisherigen Handeln des Gesundheitsministeriums Kontra zu bieten. Als Arbeitslosengeld-II-Empfänger ist man nämlich der Willkür der Ärzte und Krankenkassen ausgeliefert. Früher hieß es mal, im Vordergrund steht der Mensch, aber dem ist leider nicht mehr so. Heute steht im Vordergrund das Geld, davon haben aber «Hartz-IV Geschädigte» nicht genug.

 
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