13. Okt 2004 17:31, ergänzt 27. Okt 2004 15:44
Ihre Meinung zu akteuellen Themen.
Gunther Schirmer,Leipzig
26.10.2004, 16:09 Uhr
Betr.: Klinsmann könnte nicht die ganze Woche in der DFB-Zentrale sitzen
Ich verstehe einfach nicht, was das Gemeckere soll. Dass Klinsmann in den USA seinen Lebensmittelpunkt hat, wusste MV schon vor den Vertragsverhandlungen. Dass dies ein Problem werden könnte, war auch klar. Aber man war derart unter Druck endlich einen Trainer zu präsentieren, dass man einfach nur seine Unterschrift brauchte.Wahrscheinlich dachte man, dass sich das schon richten wird. Aber wer Klinsmann etwas kennt, weiß, dass er ein Familienmensch ist und ein persönlicher Umzug nach Deutschland überhaupt nicht in Frage kommt. Ehrlich - er wäre auch schön blöde in ein derart kaputtes Land zurückzukehren. Und es ist doch so. Wer Erfolg hat, hat recht. Und das ist bei ihm so. Und nur durch seine Entfernung kann er die notwendigen Maßnahmen der Erneuerung durchführen. Im übrigen hat er ja seine zwei Mitarbeiter, die Verbindung mit der Bundesliga haben und das Scouting durchführen können.
Stefan Herre
25.10.2004, 09:38 Uhr
Betr.: Streit um EU-Kommission
Klinsmann macht eine ordentliche Arbeit und alle hoffen, dass er mit dem Ausmisten nicht bei der Mannschaft aufhört sondern sich schnellstens den Augias-Stall des DFB vornimmt. Herr MV und einige andere werden noch den Tag verwünschen, an dem sie Klinsmann zu dem gemacht haben, was er ist: Der gnadenlose Aufräumer im nationalen deutschen Fußball. Weitermachen! Kann man da nur sagen.
Mike Hoffmann, Leipzig
23.10.2004, 18:25 Uhr
Betr.: Streik bei Opel
Schade, dass die Belegschaft bei Opel nicht weitergestreikt haben.
Durch den Streik haben die Arbeiter zum Ausdruck gebracht, dass sie mit den Plänen des Vorstandes nicht einverstanden sind. Leider hat die IG Metall sie dabei in Stich gelassen und sie damit in die Knie gezwungen, wodurch die Oberen bei Opel jetzt aus meiner Sicht freie Bahn haben.
Norbert Spittka, Mitarbeiter der Opel AG
13.10.2004, 16:33 Uhr
Betr.: Bochumer Opel-Werk droht Schließung
So weit sind wir in Europa also schon gekommen: Der Glaube an einen Gott, wie im Fall des designierten EU-Justizkommissars Rocco Buttiglione, wird zum Hindernis für eine politische Laufbahn. Gibt es noch eine unerträglichere Form der gesellschaftlichen Diskriminierung? Die viel beschworene europäische Toleranz gilt anscheinend nur dann, wenn sie zugunsten der Sozialisten, Liberalen, Grünen und Vereinigten Linken ausgelegt werden kann...
Norbert Spittka, Mitarbeiter der Opel AG
13.10.2004, 16:33 Uhr
Betr.: Bochumer Opel-Werk droht Schließung
Die Katze ist aus dem Sack.
GM hatte Rüsselsheim und Trollhättan vorgeschickt, um die Reaktion der Opelaner und der Regierung zu testen.
Vermutlich passten die Reaktionen GM ins Konzept.
Jetzt wissen wir mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, dass nicht Rüsselsheim oder Trollhättan geschlossen werden soll sondern das Bochumer Opel Werk. Um es konkurrenzfähig zu machen braucht GM angeblich 750 Mio. Euro. Das soll für GM zu teuer sein und es würde sich nicht rechnen. Jetzt droht dem Bochumer Opel-Werk die Schließung!
Aber GM baut in Polen, Tschechien und Osteuropa die Zweigwerke weiter aus!
Wenn Opel Bochum geschlossen wird stehen mit hiesigen Zuliefererfirmen ca. 50.000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Straße, die von heute auf morgen arbeitslos wären und ihre Familien nicht mehr wie gewohnt ernähren könnten. Eigentumswohnungen, Häuser, etc. müßten verkauft werden, ganze Existenzen würden kaputt gehen. Das Ruhrgebiet würde zu einer Einöde verkommen.
Wo sind die Gewerkschaften, die jeden Monat unsere Beiträge von unseren Konten abbuchen? Wo???
Die rot-grüne Landesregierung will Bochum nicht mit Subventionen unterstützen. Der Kanzler meint, er bräuchte sich für uns auch nicht einsetzen, dafür hat er den Clement. Aber was macht der Clement?
NICHTS!
Wenn nicht ein Wunder passiert, dann wird Opel Bochum ein 2. Rheinhausen!
Was machen wir ohne Unterstützung? Wir müssen gebahnt wie das Kaninchen auf die Schlange starren und warten bis wir gefressen werden!
Glückauf, die Lampen gehen langsam aus. Es wird dunkel im Schacht.
Günter Zühlsdorf, Isselburg
12.10.2004, 16:30 Uhr
Betr.: Atomtechnologie im Irak verschwunden
Hört, hört! Atomare Gefahr! Da geistert es durch den deutschen Informationswald, dass Blair und Bush keinen Beweis für nukleare Waffen oder Möglichkeiten dazu im Irak gefunden hätten. Nun plötzlich jammert die Internationalen Atomenergiebehörde, dass aus dem Atomkraftwerk südlich von Bagdad Geräte und Material verschwunden seien, die für den Bau von Nuklearwaffen eingesetzt werden können.
Also gab es doch die Atomwaffengefahr unter Saddam. Bei der gegenwärtigen antiamerikanischen Propaganda wird dies freilich keine große Rolle spielen. Weiter auf Bush und Blair Kübel von Unrat ausgießen und tunlichst verschweigen, dass ein Hitler ähnlicher Diktator seinem Kriegsverbrecher-Prozess entgegensieht. Lieber die zahlreichen autoritären und diktatorischen Regime, deren Vertreter auch in den Vereinten Nationen sitzen, streicheln und den 'kriegslüsternen' amerikanischen Präsidenten schmähen. Und wer wird den «falschen Händen» im Ernstfall auf die Finger klopfen und seine Soldaten in die Krisenregion schicken? Fronkreisch, Deutschland?
Gilles Mebes
07.10.2004, 23:02 Uhr
Betr.: Anke Engelke
Ich möchte mal kurz meine Meinung über diese Anke Engelke kundtun: Die Frau ist doch nicht gescheitert, weil sie als Frau politisch oder intellektuell hätte sein sollen. Inzwischen gibt es jede Menge Frauen, die politische Sendungen kompetent und glaubwürdig moderieren. Engelke ist ganz einfach ungeeignet für diese Art Sendung, weil sie nur die Grimasse kennt, das Herumblödeln, das sie schon in ihrer Zeit als Hörfunkmoderatorin beherrschte. Da war sie noch lustig.
Inzwischen ist sie eine vollkommen überschätzte Krampfhenne geworden, die ich mir gar nicht anschauen will, weil das bemühte Auf-Wirkung-bedacht-sein einfach nicht zu ertragen ist. Ihre Gags waren immer schon schlecht geschrieben, oberflächlich und vorhersehbar - der Unterschied zu früher ist nur, daß es nun nicht mehr kaschiert wird durch eingespielten Beifall vom Band.
Live ist eben brutal, da läßt sich wenig verstecken, und Wirkung läßt sich nicht herbeischwindeln. Die Frau taugt nur für die Blödelbühne, mehr hat sie nicht drauf. Für die größeren Formate bräuchte es Charisma, und das hat sie nicht. Mußte mal gesagt werden.
Maria Brückner
06.10.2004, 10:50 Uhr
Betr.: Fehlende Lehrstellen
zur Zeit sind die fehlenden Lehrstellen ein großes Thema in den Medien, und ich ärgere mich über die scheinheiligen Argumentationen verschiedenster Gruppen. Immer wieder wird hier auch von Seiten der Arbeitgeber die mangelnde Motivation der Azubis und Unterstützung durch den Staat betont.
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem Umschulungsplatz und habe hier ganz andere Erfahrungen machen können. Viele Firmen, vor allem Mittelständler, in meiner Region sind nur noch an kostenlosen Arbeitskräften interessiert, und werden hinter vorgehaltener Hand durch den Staat und bestimmte Dienstleister unterstützt.
Ich denke, es ist an der Zeit diese Machenschaften aufzudecken, und Firmen die auf Staatskosten satte Profite einfahren an den Pranger zu stellen.
Renate Janenz
05.10.2004, 17:46 Uhr
Betr.: Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen
Ich bin entsetzt über die Wahlen im Osten. Warum wird überhaupt diese Partei gewählt. Wo bleibt da die Intelligenz der Wähler und wo ihre Geschichtskenntnisse????
Auch verstehe ich nicht, dass diese Partei nicht vom Verfassungsgericht verboten worden ist. Es müsste ein neuer Versuch des Verbotes gestartet werden. Ich hoffe nur, dass diese Partei 2006 nicht in den Bundestag gewählt wird. Wenn man sich diese Leute ansieht, bekomme ich das Grausen. Es müßte auch im Fernsehen aufhören, dass immer wieder die furchtbare Vergangenheit gezeigt wird. Es schreckt nicht ab, wie man an den Wahlen im Osten sieht, es gibt dieser Partei noch Aufwind und Nahrung.