06. Aug 2004 11:44, ergänzt 13. Sep 2004 11:41
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.
Stefan Bachmann
Betr.: Wieder Phishing-Attacke gegen Bankkunden
25.08.2004, 13:48 Uhr
Über Phishing-Attacken hört und liest man in der letzten Zeit ja immer mehr und mehr. Bisher hatte ich noch keine Mail in dieser Art, oder es fiel mir einfach nicht auf, weil ich die Mails als «Werbung» einstufte und löschte. Nun bekam ich gestern Abend die erste Phishing-Mail, und da diese so extrem stümperhaft war, wollte ich Ihnen den Original-Text der Mail nicht vorenthalten! Also wer darauf reinfällt ... nunja. Ich vermute einfach mal, dass es sich hier um den Versuch von Trittbrettfahrern handelt, wobei der Text mehr an einen verunglückten Versuch einer Übersetzung von taiwanesischen Betriebsanleitungen für Computer erinnert ... Eine Design oder eine Textformatierung gab es in der Mail übrigens auch nicht, nur ein kleines Feld, dass auf eine fehlende Grafik-Verknüpfung hinwiess.
Viel Spass beim Lesen (und Schmunzeln oder entsetzt Schreien)!
Stefan Bachmann
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Rudolf Lörcks
Betr.: Kartellamt ermittelt wegen Absprachen beim Kabel-Internet
24.08.2004 10:21
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin vor wenigen Jahren in einen Stadtteil in Düsseldorf gezogen in dem das Breitbandkabel Rückkanalfähig gemacht wurde . Dieses ist die Vorraussetzung für Mehrwertdienste (Telephonie, Internet, ... ). Ich hatte die Hoffnung, gemäß der Webeaussagen, so zu einem günstigen Breitband-Internetanschluß zu kommen. Trotz stetigen Nachfragens, und positiv bescheinigter Verfügbarkeit konnte mir niemand verbindlich einen Internetzugang bereitstellen. Ich wurde von einem (Sub-)Anbieter und Ansprechpartner zum nächsten verwiesen - und wieder zurück. Aus lauter Frust habe ich mich dann für eine DSL-Anbindung über Arcor entschieden. Demnach ist das in Ihrem Bericht beschriebene Konzept teilweise aufgegangen. Ich habe jetzt Internet über DSL und nicht über Kabel, aber der Anbieter heißt nicht «Deutsche Telekom».
Gerhard Treder
Betr.: Hoher Ölpreis lässt Einnahmen aus Mineralölsteuer einbrechen
20. 08.2004 07:08
Hoher Ölpreis lässt Einnahmen aus Mineralölsteuer einbrechen. Der Bund hat seit Beginn des Jahres einen deutlichen Einnahmerückgang aus der Mineralölsteuer verbucht. Das Finanzministerium macht dafür den hohen Ölpreis verantwortlich. Es ist schon erstaunlich, zu welchen Aussagen unser Finanzminister H. Eichel fähig ist. Seit Jahren ist der tatsächliche Bezinverbrauch rückläufig, auf Grund der Preissteigerungen hat der Bund seine Einnahmen aus der Mineralölsteuer ständig steigern können. Wir müssen also davon ausgehen, dass der Bund in diesem Jahr mit einem Liter Preis von € 1,35 seine
Einnahmen geplant hat.
Farid Hajji
Betr.: Das Gesetz des Chaos
Die «neue» Rechtschreibung sieht fuer Menschen aus dem Ausland, die Deutsch aus literarischen Werken gelernt haben, seltsam falsch aus. Es ist bedauerlich, dass sich die Netzzeitung dem Diktat weniger beugt, und immer noch dem Willen der ueberwiegenden Mehrheit der Deutsch-schreibenden so offensichtlich trotzt.
Bitte kehrt endlich zur richtigen Rechtschreibung zurueck! Es ist angenehmer zu lesen und lenkt weniger vom Wesentlichen ab.
Norbert Schumacher
Betr.: Hundt fordert niedrigere Beamtenversorgung
Sehr geehrte Damen und Herren,
von Herrn Hundt wird endlich einmal das ausgesprochen, was sich zum eigentlichen Problem unseres Landes entwickelt hat. Selbst «Doffmanns-Gehilfen- seinen-Sohn» weiß, dass ein kaufmännisch denkender Mensch nicht mehr ausgeben kann als er einnimmt. Wenn demnach die Steuereinnahmen sinken und Unternehmen ihre Standorte ins Ausland verlagern, sollte unsere Regierung - gleich welcher Couleur - die Ausgaben begrenzen.
Stattdessen werden sowohl im Bund als auch in den Kommunen die Steuergelder mit teils schwachsinningen Projekten verschleudert. Unser Grundgesetz schreibt zwar eine Versorgung der Beamten vor, aber keine Luxus-Versorgung, wie sie momentan besteht. Während wir von der «arbeitenden» Bevölkerung irgendwann einmal ca. 55 % von unserem letzten Brutto-Gehalt als Rente erwarten können, erhalten Beamte ca. 75 % vom letzten Netto-Einkommen; dies ist mehr als doppelt soviel. Veröffentlichen Sie bitte mehr von diesem Thema, damit die Problematik einer breiteren Öffentlichkeit zuteil werden.
Dieter Heinrich
Betr.: Schröder will Hartz-Reform bereits am heutigen Mittwoch nachbessern
11.08.2004, 11:03 Uhr
Schröder will der Zeitung zufolge die Auszahlungslücke für das Arbeitslosengeld II (ALG II) im Januar 2005 schließen. Die Langzeitarbeitslosen würden dann zum ersten mal Anfang Januar ihre Unterstützungszahlung erhalten, nachdem sie Ende Dezember zum letzten Mal Arbeitslosenhilfe bekommen, heißt es in dem Bericht. Die zusätzliche Zahlung wird demnach den Bund zwischen 600 und 700 Millionen Euro kosten.
Können Sie mir erklären, welche Nachteile ein Unterstützungsempfänger hätte, wenn er zum 01. Februar 2005 seine Unterstützung bekommen würde, wenn die Letzte Zahlung Ende Dezember 2004 erfolgte?? Mit welcher Berechtigung sollen zusätzlich 600 bis 700 Millionen Euro ausgegeben werden??
Karl-Heinz Klaiber
Betr.:
Pfarrer der Nikolaikirche warnt vor Vereinnahmung der Montagsdemos
11.08.2004, 11:03 Uhr
Sehr geehrter Christian Herr Führer, es sollte Ihnen unbenommen bleiben vor der Demo, zuerst in der Kirche zu beten. Sie sollten aber nicht vergessen, daß die Demo «Wir sind das Volk» die zum Absturz der DDR geführt hat, nicht ein Gott. Darum sollten Sie die Hartz-Demo unter dem Aufruf «Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott» in die Wege leiten, d.h. durch Plakate, Transparaente Flyer und Mundpropagande usw. muss erreicht werden daß die ca 3 Millionen Betroffenen den «Hsrtz-Fragebogen» in die Mülltonne werfen. Gegen diese millionenfache «Abstimmung mit den Füssen» kommen «die Machthaber» nicht an.
Ulf Karrock
Betr.:
Norwegische Kirche zieht Metal-Fans an
07.08.2004, 15:35 Uhr
Ich habe mich sehr gefreut als ich so eben den Titel des Artikels über die norwegische Black Metal Szene bzw. über den Kirchenbrand von Fantoft las.
Ein Artikel der sachlich, kurz und prägnant ist. Auch inhaltlich ist der Artikel korrekt. Auch die nahezu Wertfreiheit des Artikels dient der objektiven Darstellung. Aber wenn schon ein mehr oder weniger ausführlicher Artikel geschrieben wird, dann sollten auch gewisse Dinge erwähnt werden die wichtig für das Verständnis von Außenstehenden sind.
Es sollte z. Bsp. klar gemacht werden mit welchem Hintergrund die Kirchen abgebrannt wurden. Nicht nur einfach um der Kirche schaden zuzufügen bzw. die Christen zu bekämpfen. Dafür wäre so ein Kirchenbrand nahezu nutzlos, da die meisten Menschen einen solchen Brand als abscheulich empfinden und sich dadurch von der Metal Szene eher distanzieren. Zum Verständnisse müsste man den alten nordisch-heidnischen Kult mit in die Geschichte einbeziehen, davon ist aber leider keine Rede.
Die Kirchen wurden mit dem Hintergrund verbrannt, eine große Verbundenheit zur alten Kultur des Landes, die nach und nach in früher Vorzeit durch das Christentum verdrängt und nahezu ausgerottet wurde. Viele der Kirchen (so auch Fantoft) waren/sind auf alten Gräbern der Nordmänner gebaut worden. Damit wurde in nahezu blasphemischer Art und Weise die Kultur und die Religion missachtet. Man könnte es vergleichen mit einem Bau einer neuen Kirche (bspw. der Scientology oder einer anderen sogenannten «Kirchen») auf einem christlichen Friedhof.
Und das ist keine Rechtfertigung für die Tat sondern der Hintergrund. Das größte Problem bei der Sache ist die historische Bedeutung der Kirchen und ihr kultureller Wert. Aber genau dieser überdeckt einen noch älteren kulturellen Wert der in Vergessenheit geraten ist.
Auch die Überschrift «Respektlose T-Shirts» ist meiner Meinung nach nicht unbedingt richtig. Die T-Shirts sind respektlos den Kircheninhabern oder den gläubigen Anwohnern gegenüber. Aber welcher Metal-Fan würde solch einen Ort besuchen, wenn er das Ereignis selbst nicht als «gut» oder «wichtig» empfinden würde? Wohl keiner! Deswegen natürlich die Bekennung zu der Tat und dadurch auch die T-Shirts. Sie sind also nicht respektlos dem Christentum oder den Anwohnern gegenüber sondern respektvoll der Tat und dem «Schauplatz» gegenüber.
Sehr gut hingegen finde ich die Erwähnung im letzten Abschnitt über die Nettigkeit und Umgänglichkeit der Metal-Fans. Sie sind nicht alle das was die Darstellen oder was andere glauben was die Metaller wären. Nur scheint es vielen Menschen einfacher die Oberflächlichkeit und die Vorurteile zu bestätigen als es darauf ankommen zu lassen, denn es könnte ja ein Vorurteil negiert werden.«
Gerald Banze
Betr.:
NZ-Serie: Der andere Widerstand
06.08.2004, 09:54 Uhr
Ihre Serie über den anderen Widerstand berührt mich sehr. Ich freue mich über Ihre Regelmäßigkeit, jeden Tag von den menschlichen Zeugnissen von Aufrichtigkeit und Mut in dieser barbarischen Zeit zu berichten. Und es macht mich froh und stolz und verändert ein Stück mein Bild von meiner Ur-Groß-Elterngeneration.
Fokko von Rath
Betr.:
Mildes Urteil im Autobahnraser-Prozess
01.08.2004, 11:47 Uhr
Ich verstehe wirklich nicht, warum alle so auf dem armen Mann herumhacken. Nehmen wir einmal an er war es. Dann ist er schnell an ein anderes Auto herangefahren, er hätte es ab bestimmt nicht gerammt. Die junge Frau hätte sich aber genausogut durch einem langsam auffahrenden Wagen erschrecken können. Sie trägt die volle Verantwortung für ihre Reaktion und die leider schlimmen Folgen. Dem hinter ihr fahrenden Wagen kann man nur die Betriebsgefahr anlasten. Er war eben da, wenn er nicht da gewesen wäre, wär nichts passiert. Alle die Kritiker sollten sich einmal vorstellen, selbst hinter einer Frau zu fahren, die plötzlich panisch reagiert. v. Rath