08. Okt 2003 12:38, ergänzt 29. Okt 2003 10:43
Susanne P.
Betr.: Kinderlosigkeit
30.10.2003, 09:13 Uhr
Mich interessiert: Warum wird das Thema Kinderlosigkeit so sehr vernachlässigt??? In Deutschland wurden alle Frauen dank Alice Schwarzer in die Kariere getrieben. Folge Späte Schwangerschaftswünsche, die durch gestresste Psyche und schon geschwächte Körper oftmals unerfüllt bleiben!!! Niemand hilft diesen Frauen und den Paaren, die alles erdenkliche versuchen, um ein Kind zu bekommen. Sie werden aber in deutschen Kinderwunschpraxen nur abgezockt und und psychisch gar nicht betreut!! Die Partnerschaften scheitern dann oft an diesen extrem Situationen. Träume zerbrechen, die Realität holt die Paare ein. Kindertagesstätten will man schaffen. Ja klar, dann können wir alle weiter schaffen und fleißig Abgaben bezahlen! Unsere wenigen Kinder werden vom Staat erzogen und werden weitere Marionetten in diesem Staat!
Diese paar Kinderchen können aber für die Rente nichts mehr tun! Warum senkt man nicht die Abgaben, lässt die Frauen Babys bekommen im gesunden jungen Alter. Die Männer schaffen es von ihrem Gehalt, die Familien gut zu ernähren und finden auch Arbeitsplätze, die die Frauen frei machen. Eine Frau hat's doch eh auch heute noch super schwer Karriere zu machen, denn im gebärfähigen Alter will man Sie gar nicht recht weiter kommen lassen! Sie könnte ja schwanger werden.
Ich wurde immer wie es mit meiner Familienplanung aussieht, auch wenn es verboten ist! Ich habe geschuftet und höchst Abgaben gezahlt, jetzt bekomme ich kein Kind mehr. Ich bin mit meinen Mitteln am Ende. Ich bin nicht verheiratet, muss alles selber zahlen mit meinem Lebensgefährten und falle jetzt im Arbeitsalltag aus. Bin immer krank und kann keinen Job mehr annehmen. So geht es vielen Frauen und was hat der Staat davon? Er war so gierig und wollte dass auch wir Frauen ordentlich zahlen, nicht in einem kleinen Teilzeitjob, nein. Ganz viel! Jetzt kenne ich ganz viele Frauen, die gar nicht mehr zahlen und kassieren müssen, weil Sie Ihr Leben nicht mehr meistern können. Weil das natürlichste der Welt nicht mehr funktioniert und viele es viel zu spät merken und nur die Reichen können dann noch im Ausland versuchen Kinder zu bekommen, ob mit gekauften Eiern, besserer Medizin oder gekauften Kindern...
Für einige Paare hat sich die Schufterei doch noch gelohnt und mit 45 Jahren schult man dann endlich sein Baby ein... Die anderen leben in oft unglücklichen, traurigen Beziehungen aus der Not weiter oder werden Single, weil die Beziehung den Horror nicht ausgehalten hat! Sieht das keiner? Kein Arzt, keine Presse, kein Staat?
Frank Dohrmann, Borkwalde
Betr.: Kommunalwahlen in Brandenburg
25.10.2003, 18:43 Uhr
Als wendestrapazierter Neufünflandbürger in Brandenburg fällt mir zum Thema Schönbohm als Konsequenz eigentlich nur folgendes ein: Die richtigen haben verloren aber die falschen haben gewonnen. Die ständigen Ausdünstungen des Jörg Schönbohm, Innenminister, Ex-General und Ex-Innensenator Berlins, sind zum einen kaum zu ertragen und zum anderen größtenteils hahnebüchener Unsinn.
Schönbohm - ein alter Haudegen auf der ewigen Suche nach dem Feind, umgeben von Ossis, von denen mindestens 10 von 7 bei der STASI mitbearbeitet haben, 5 von 3 nach wie vor für den KGB spionieren und der Rest gewollt arbeitslos herumgammelt - hat das Pensionsalter erreicht.
Peter Gläser, Schotten
Betr.: Schelte für Koch
21.10.2003, 14:29 Uhr
Eines ist schon lange offensichtlich. Herrn Koch geht es vornehmlich weder um die Menschen im diesem Lande, noch um das Land selbst und es geht ihm auch nicht um die eigene Partei. Es geht ihm wie immer nur um seine eigene Karriere. Er will Kanzler werden, koste es was es wolle. Aber da sei Gott und der Wähler davor, dass ein Mann, der sein Parlament nachweislich belogen hat, jemals Kanzler wird.
Stefan Kälber
Betr.: Referendum in Rumänien gültig
19.10.2003, 13:35 Uhr
Der rumänische EU-Beitritt wird ein weiterer Mühlstein am Hals Europas sein. Der Untergang ist vorprogrammiert.
Michael Schechtel, Oelde
Betr.: Reformen: Wo bleibt das Positive?
18.10.2003, 17:36 Uhr
Sie haben sicherlich recht, dass es Respekt verdient, wenn die Regierung mit ihren Entwürfen dem Populismus den Rücken kehrt und sich von Ihrer traditionellen Klientel loslöst. Die große Vertrauenskrise jedoch, die wie eine Käseglocke über Deutschland liegt, hat aber einzig und allein die dilletantische Vorgehensweise der Regierenden ausgelöst. Es herrscht Unmut über die fehlende Nachhaltigkeit in der Politik. Wo wir uns bei der Maut und beim Dosenpfand in ganz Europa lächerlich machen, sorgen die periodischen Rückrittsdrohungen vom Kanzler lediglich in Deutschland für Kopfschütteln und Unverständnis.
Die anstehenden Sozialreformen können nur mit klaren Mehrheiten im Bundestag und im Bundesrat zufriedenstellend durchgesetzt werden. Was meinen Sie, wie die sogenannten «Abweichler» stimmen werden, wenn Hartz 3 und 4 mit deutlicher Unionshandschrift aus dem Vermittlungsausschuss wieder in den Bundestag eingebracht wird? Soll sich die Regierung doch mit ihren fetten Übergangs- und Ruhestandsgeldern zufrieden geben (Zitat Schröder: «Alle müssen verzichten») und den Weg für Neuwahlen freigeben.
Warum sollen Politiker in Deutschland nicht mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit in einem Volksentscheid von Ihren Ämtern enthoben werden können, wie es in den USA möglich ist; dort sogar mit einer einfachen Mehrheit. Sicherlich hätte auch eine unionsgeführte Regierung mit erheblichen Problemen zu kämpfen, aber zwei wesentliche Faktoren sprächen dafür, dass diese Lösung für Deutschland momentan das Beste wäre:
1. Es gäbe eindeutige Mehrheiten im Bundestag und im Bundesrat, was das Gesetzgebungsverfahren erheblich vereinfachen würde. Des weitern könnte man viel schneller und effizienter auf makroökonomische Einflüsse reagieren.
2. Die Stimmung in Deutschland würde sich so schnell ändern wie Gerhard Schröder seine Ansichten. Die Wirtschaft hätte endlich wieder Vertrauen in nachhaltige Politik. Wenn sich bis zur Bundestagswahl 2006 die politische Konstellation in Berlin nicht ändert, wird sich auch die depressive Grundstimmung in Deutschland nur marginal ändern. Schröder und Konsorten haben Ihr Vertrauen bis aufs letzte Milligramm verspielt und es ist nicht möglich, dies zurückzugewinnen.
Vicci Lou
Betr.: Spediteure drohen mit Boykott der Lkw-Maut
14.10.2003, 01:20 Uhr
Die einen können es nicht, die anderen wollen es nicht, und am Ende zahlt garantiert der Steuerzahler den Spediteuren ein Vermögen. Spediteure, die sich auf Gesetze berufen, wenn es zu ihrem Vorteil ist, und die jeden Trick anwendenm um Gesetze zu Lenkzeiten oder Fahrverboten zu umgehen. Liebe Spediteure, ihr habt so viel Dreck vor der eigenen Hütte, da könnt ihr noch Jahre fegen. Für jeden Toten, der von einem übermüdeten oder rasenden Trucker verursacht wird, sollte man - wie in den USA - dem Geschäftsführer gleich eine Millionenklage anhängen.
Gunther Schirmer, Leipzig
Betr.: SPD lehnt FDP-Angebot ab
08.10.2003, 14:56 Uhr
Da kann ich nur sagen: Hochmut kommt vor dem Fall! Die Arroganz und völlige Nichtachtung der Wirklichkeit bei der SPD geht mir so auf die Nerven, dass ich meine ganze Hoffnung darauf setze. die Genossen und ihre grünen Freunde so schnell wie möglich von der Regierungsbank verschwinden zu sehen. Und je schneller und spektakulärer das geht, desto mehr besteht die Hoffnung, dass die Deutschen endlich begreifen, dass Sozialisten keinen Staat wie den unseren regieren können. Herzliche Grüße aus Leipzig Gunther Schirmer
Maria Theresia Baumann
Betr.: Gesundheitszustand des Papstes
03.10.2003, 16:10 Uhr
Ich finde es traurig, dass immer wieder über den Gesundheitszustand des Papstes spekuliert wird. Hier geht es um das Wirken des Papstes in seiner Zeit. Als Christin gehe ich davon aus, dass (trotz aller institutionellen Gegebenheiten) der Papst aufgrund einer Berufung und einer ganz besonderen Segnung sein Amt antrat und innehält. Meines Erachtens kann dies nicht ohne Zustimmung Gottes in der Nachfolge Christi geschehen. Der Papst selbst hat einmal in einem Interview gesagt, auch Jesus Christus hätte nicht einfach vom Kreuz heruntersteigen können, um seinem Leid zu entgehen.
Statt ihn also für sein fortgeschrittenes Alter in Frage zu stellen, sollte man ihn für soviel Demut lieber bewundern, ihn unterstützen und als Vorbild nehmen.
Gunther Schirmer
Betr.: Maut-Debatte
01.10.2003, 13:51 Uhr
Es ist ein Skandal, was sich hier ereignet. Es ist eine derart blamable Vorstellung aller Beteiligten, einschließlich des Vorgängers von Herrn Stolpe, dass man sich fragt, was eigentlich noch alles passieren muss, bevor entsprechende personelle Konsequenzen gezogen werden. Diese Schnapsidee unseres Super-Kanzlers, Herrn Stolpe in das Amt des Verkehrsministers zu berufen, ist alleine schon ein Skandal.
Herr Stolpe ist sicher ein integrer Mensch, aber für das Amt, das er bekleiden muss, ist er zu alt und zu unbeweglich. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie man in diesem Alter einfach abbaut und Angst hat, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Im Fall Stolpe kommt noch hinzu, dass er von seinen Aufgaben ja überhaupt keine Ahnung hatte. Also ein blutiger Amateur in einem Alter, in dem man einfach seine Ruhe haben will und nur noch das Leben genießen möchte. Aber das ausschlagende Kriterium für seine Berufung war sicher seine Loyalität zu Schröder. Und der lässt ihn jetzt - wie alle seine Minister - einfach im Regen stehen.