08. Okt 2002 13:49, ergänzt 05. Nov 2002 14:03
Leserbriefe vom Oktober 2002.
Franz-Anton Plitt
Betr.: Haider will wieder FPÖ-Chef werden
31.10.2002, 15:47 Uhr
Alles in allem finde ich Aufmachung etc. eurer Seite ja prima, deswegen lese ich auch täglich bei euch. Aber wie ihr mit den Worten mancher, euch und vielen anderen unsympathischen Politikern umgeht ist massiv unseriös. Sehr deutlich wird das bei Berichterstattungen über Jörg Haider, wo die von euch in den Überschriften erwähnten angeblichen Behauptungen mit den später folgenden wörtlichen Zitaten nahezu überhaupt nichts zu tun haben.Ihr seid da zwar bei weitem nicht die einzigen, das macht die Sache aber nicht besser. So ist eine echte Auseinandersetzung mit diesen Leuten nicht möglich. Also ich fände es deutlich besser wenn ihr mal versuchen würdet da näher an dem zu bleiben was die Leute wirklich gesagt haben und sagen wollten.
Reinmar Undeutsch
Betr.: Be good. Be evil. Be god.
22.10.2002, 11:03 Uhr
Ich lese täglich die Netzeitung und habe heute morgen den Artikel «Be good. Be evil. Be god» über den Heckenschützen in den USA gelesen. Ich finde ihn sehr gut und habe vor allem mit Interesse die Ausführungen zu dem Kontrollverlust in der heutigen Gesellschaft und dem Wunsch nach Kontrolle über das eigene Leben gelesen. Ich finde, dass Herrn Biermann dieser Artikel sehr gelungen ist und freue mich auf weitere gute Artikel von ihm.
Wolfgang Luft
Betr.: Grüne suchen nach neuen Vorsitzenden
22.10.2002, 08:59 Uhr
Wie kann sich eine Parteispitze nur so gegen die eigene Basis wenden. Die Basis trennt ganz eindeutig Parteivorsitz und Mandat. Aber die machtgeilen Vorsitzenden Kuhn und Roth wollen es einfach nicht akzeptieren. Da wird einfach bis Dezember weitergemacht, und so lange auf immer wieder abstimmen gepocht, bis das Ergebnis den Herrschaften passt. Es gibt keine unglaubwürdigere Partei, als diesen von Macht besessenen Haufen.
Heinz Althoff, Uni Bielefeld
Betr.: Gottschalks Wett-König benutzte uralten Rechentrick
21.10.2002, 10:39 Uhr
In mehreren Leserzuschriften wurde schon verdeutlicht, wie der «Rechenkünstler» «gezaubert» hat, um seine Wette zu gewinnen. Ich habe inzwischen ein Verfahren gefunden, das mit noch wesentlich weniger Rechenaufwand zum Erfolg führt:
Man schreibt ein magisches Quadrat für die Zahlen von 1 bis 16 auf, z.B. das folgende von Dürer:
16 3 2 13
5 10 11 8
9 6 7 12
4 15 14 1
Dazu muss man sich nur einprägen, in welche Felder die Zahlen 1 bis eingetragen werden müssen; die restlichen Zahlen findet man dann leicht unter Benutzung der Zeilen-, Spalten- und Diagonalensumme 34. Dem Zuschauer kann man an diesem magischen Quadrat verdeutlichen, worum es bei der Wette geht.
Nun lässt man sich die 6-stellige Zahl s geben, die als Summe aller Zeilen, Spalten und Diagonalen auftreten soll. Um die Wette einzulösen, muss man im obigen Quadrat nur vier geeignete Zahlen abändern («geeignete» bedeutet dabei, dass in jeder Zeile, Spalte, Diagonale genau eine dieser vier Zahlen vorkommen muss). Geeignet sind im obigen Quadrat z.B. die Zahlen 16, 15, 12 und 11. Ersetzt man nun die Zahl 16 durch die Zahl s-18 (die man bei vorgegebener Zahl s leicht berechnen kann), 15 durch s-19, 12 durch s-22 und 11 durch s-23, so hat man die Wette gewonnen.
Wäre der Kandidat wie oben beschrieben vorgegangen, so hätte er für seine Rechnungen sicher weniger als vier Minuten benötigt. Von seinem Auftritt als «Rechenzauberer» wäre aber wohl nicht viel übrig geblieben, und Wettkönig wäre er auch kaum geworden. Dafür hätten die meisten Zuschauer den Rechentrick aber wohl verstanden, und manch einer wäre sicher davon überzeugt gewesen, dass er bei entsprechender Vorbereitung diese Wette auch gewonnen hätte.
Stefan Schmidt
Betr.: Werbung in der Netzeitung
18.10.2002, 05:44 Uhr
Ich nutze die Netzeitung wie viele Ihrer Leser: Als Startseite. Dadurch habe ich auch während der Arbeit regelmäßig neue News, denn den Browser öffnet man häufig neu (oder einen weiteren dazu). Das die Netzeitung sich über Werbung finanziert, dürfte dabei auf höchste Akzeptanz stoßen, ich hoffe dass sich diese Gewinnquelle für Ihr aktuelles und immer zuverlässiger gewordenes Magazin wächst.
Ich kann mir dabei durchaus noch mehr Werbung an entscheidenden Klick-Stellen im Kontext vorstellen - schließlich bekomme ich dafür zahlreiche Nachrichten umsonst. Was jedoch absolut nervt und mich mehrfach zweifeln ließ, ob ich nicht wieder die Startseite wechseln soll, sind die Popup-Banner, die auf der Startseite ausgelöst werden. Fazit: Gerne mehr Werbung, aber keine Belästigung & Behinderung durch Popups. Weiterhin viel Erfolg.
Jan A. Daske
Betr.: Union erwägt Klage gegen Wahlergebnis
10.10.2002, 13:58 Uhr
Das zeugt vom schlechtem Stil der Union und währe mit Sicherheit nicht passiert, wenn Herr Stoiber sich nicht zu früh am Wahlabend zum Sieger erklärt hätte.
Wolfgang Rößner, Mainz
Betr.: Irak-Äußerungen von Gerhard Schröder
06.10.2002, 15:57 Uhr
Saddam Hussein ist ein Verbrecher und ein Wortbrüchiger. Um diesen Diktator mit friedlichen Mitteln zur Einhaltung der UN-Resolutionen zu bewegen, hätte es einer geschlossenen, einheitlichen Meinung aller Nato-Partner bedurft. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat diese Geschlossenheit dümmlicher Weise verspielt, indem er Hussein leichtfertig zu Gefallen war. Schröder hat damit die Gefahr eines Krieges erst recht herauf beschworen, kann sich Hussein doch nun auf das Ausscheren Schröders berufen!
Florian Bechtel
Betr.: Diskussion um Benzinpreis-Erhöhung
02.10.2002, 13:02 Uhr
Eine Erhöhung der Benzinpreise zugunsten einer Senkung der Lohnnebenkosten bedeutet, dass ich weniger zum Leben habe, damit die Bosse weniger Ausgaben haben.