Jan A. Daske
Betr.: Verschärfte Kritik am US-Justizminister
29.11. 13:08
Welche Demokratie ist das: Die Gewalt mit Gegengewalt beantwortet; die so schrecklich und unbegreiflich die Tat auch war doch nur die Früchte Ihrer Aussaat erhalten hat? Und nunmehr Methoden in der Gerichtsbarkeit anwendet die gerade uns Deutsche an einen Gerichtshof in Berlin erinnern lassen müssen, dessen Vorsitzender Freissler ebenfalls keinen Einspruch gelten lies.Die U.S.A. sind auf dem Weg von der Demokratie hin zu einer «law and order Diktatur». Wir müssen uns fragen ob Deutschland diesen Weg mitgehen will.
Norbert Ney, Hamburg
Betr.: Sport
29.11.2001 02:13
Seit Monaten habe ich mich an die immer aktuelle, frische und informative Berichterstattung der Netzeitung gewöhnt und möchte sie nicht mehr missen. Auch deshalb, weil sie sich - und uns - durchaus eine eigene Meinung gönnt.
Getrübt wird das Gesamtbild leider durch das allgegenwärtige Klischee, das ich leider selbst seit 30 journalistischen Berufsjahren überall bestätigt erlebe, dass sich im Sportbereich überwiegend Analfabeten tumeln. Der Artikel über die Waffenruhe während der Winterolympiade, jener über das «faule Genie» aus Brasilien am Ball ... - hingeschludert, auf Formulierungen ausgerutscht wie auf Seife; warum nur erscheint uns das Wort zum Sonntag fast wie eine Meisterleistung gegenüber solchen Stammeleien? Warum nur sind so viele Sportreporter «Kriegsfußballer», - also «die mit der Sprache auf Kriegsfuß stehen»?
Bitte, bitte - es gibt einen bewährten «Trick», solchen Müll wenigstens teilweise zu vermeiden: Noch einmal, wenigstens ein einziges Mal nach Setzen des Schlusspunktes den Text erneut durchlesen, bevor er «ins Blatt geschossen» wird. Dann würden nicht mehr Formulierungen und Sprachbilder der Kommenta-Toren daneben gehen.
Reiner Moysich, Karlsruhe
Betr.: Zum Tod von Regine Hildebrandt
28.11. 16:55
Auch ich bedauere sehr den eigentlich viel zu frühen Tod von Regine Hildebrandt. Sie hat bewiesen, dass es sich lohnt, sich engagiert für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Sie hat mutig für einen humanen, weltoffenen Staat in Ostdeutschland gekämpft und dabei viel erreicht, besonders für den ärmeren und schwächeren Teil der Bevölkerung. Ich wünsche mir, dass ihr unbeugsamer Gerechtigkeitssinn („Ungerechtigkeit lasse ich mir nicht gefallen!“) in vielen anderen weiblichen und männlichen „Hildebrandts“ weiterlebt und kraftvoll weiterwirkt. Jeder sollte sich nun vermehrt angesprochen fühlen, sich für mehr Gerechtigkeit im sozialen Bereich einzusetzen. Sicher gibt es hinsichtlich Abschaffung von Ungerechtigkeiten in ganz Deutschland noch viel zu tun. Packen wir's an!
Sven Wolfgramm, Karlsruhe
27.11. 19:04
Ich habe Sie jetzt seit einigen Tagen getestet und muss voller Neid sagen: So etwas habe ich noch nicht gesehen. Der Aufbau und die Themen sind sehr gut gestaltet und Inhaltlich sehr gut aufgemacht. Das Navigieren durch die verschiedenen Bereiche ist sehr übersichtlich und einfach konzipiert. Auch die Möglichkeit, sich seine Bereiche selbst auszusuchen und in welchem Umfang über das „myNZ“ finde ich sehr einfallsreich und gut. Ebenso den „NZ_Agenten“, der einen direkt über wichtige Schlagzeilen per Mail informiert.
Besonders gut gefällt mir ihr „Spezial“, wo sie aktuelle Themen sehr genau und professionell darstellen und sehr informell rüber bringen.
Also noch einmal Lob! Eine sehr gute Tageszeitung im Internet, die ich mit Sicherheit weiterhin nutzen werde. Denn übersichtlicher und aktueller kann man kaum noch informiert werden.
Oliver Dunk, Berlin
Betr.: Medien
26. 11. 10:33
vielen Dank für die guten Stories, jeden Tag! Neben Kress gehört der Blick auf die Medienseiten der Netzeitung zum täglichen Standartprogramm. Weiter so und viel Erfolg!
Klaus Hülsmann
25. Nov. 11:41
Ihre Zeitung ist m.E. schlichtweg die beste im deutschsprachigen Web.Klarer Aufbau, schnelle Ladezeiten, Druck- und Sendeversion,häufige Aktualisierung, genau dosierter Artikelumfang, freier Archivzugriff - und das alles kostenlos - einfach Klasse! Ich nutze sie mehrfach täglich. Weiter so! Toll fände ich eine Erweiterung um die Rubrik Karikatur (mit Archiv).Peter Meier-Bergfeld
Betr.: Fischer kämpft für die Zukunft der Koalition
24. Nov. 17:46
Die «Seelenmassage» einer Parteiführung gegenüber den Mitgliedern oder Parteitagsdelegierten, die bis zur Erpressung geht, ist kein «Sieg» in der Demokratie, sondern eine Niederlage. In der Demokratie muß die Willensbildung von unten nach oben gehen, nicht umgekehrt.
Clemens Becker, Karben
Betr.: Kein Unterricht mehr in der Klosterschule von Auerbach
23. Nov. 20:45
Schade, daß Sie für diesen Bericht Ihre bisherige Sachlichkeit aufgeben.
Die Klosterschule war als konservativ bekannt und gerade deshalb haben die meisten Eltern ihre Kinder lieber dorthin als in eine andere Schule geschickt. Man muß die Meinung der Schule nicht teilen, aber wer sich gerade diese Schule aussucht, der weiß im Grundsatz, auf was er sich einläßt.
Wie kommen Sie dazu, von einer «Verleugnung der Sexualität» zu sprechen, nur weil die Nonnen das Thema anders sehen als (vielleicht) die Mehrheit der Bevölkerung? Und wer verleugnet denn die Schüler?
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Das Kloster sollte unter Druck gesetzt werden, den Unterricht in einer Weise durchzuführen, wie er nicht mit den bekannten Vorstellungen des privaten Schulträgers vereinbar war. Das Ministerium beharrte darauf, in die Gewissensentscheidung der Schulleitung einzugreifen. Die sah schließlich keine Chance mehr, einen Unterricht gemäß ihren Vorstellungen anzubieten, für den sie bekannt war. Statt Verleugnung könnte man hier eher von Zivilcourage sprechen, dem Druck gegen das Gewissen nicht nachzugeben.
Wie gesagt, meine Argumentation bezieht sich auf eine Privatschule, die durch ihre Unterschiedlichkeit die Vielfalt sichergestellt hat. Eltern hatten bisher die Entscheidung, was sie für ihre Kinder möchten. Diese Freiheit wurde ihnen nun durch den Druck des Ministeriums genommen.
Daß Sie diesen Druck der Regierung auch noch als Verleugnung der Schüler durch die Schwestern darstellen, kann ich nicht verstehen. Die Region ist ärmer geworden, die Meinungsvielfalt geringer.
Tilman Kluge, Bad Soden
Betr.: Müntefering glaubt nicht an Kandidatur Merkels
23. Nov. 06:49
Wenn «Müntefering nicht an Kandidatur Merkels» glaubt, ist das für die CDU speziell und die Republik im allgemeinen, mit Verlaub, von der gleichen Bedeutung, als wenn in Moskau ein Mülleimer umfällt.
Horst Fischer
Betr.: Die Angst vor Harry Potter
22. Nov. 6:41
Laßt doch dieses ,vor allem für Christen gefährlichen magischen Okkultismus einfach verschwinden. Mit Magie und Okkultismus werden Kinder auf alle fälle zur Kriminalität verführt, da hier in jedem Falle Satan seine Hand im Spiel hat. Genügt es den Christen denn nicht, ihre Bibel zu lesen? Und gerade darin wird nicht nur gewarnt, sondern Gott verbietet es.
Peter, Berlin
Betr.: Die Angst vor Harry Potter
22. Nov. 03:19
Oje, unsere arme Kirche. Was muss das für ein Film sein, wenn die größte Sekte der Welt solch panische Angst vor den Folgen dieses Phantasy-Streifens hat? Warum die Aufregung? In wessen Namen wurden denn mehr Menschen getötet - im Namen des Antichristen, oder im Namen der Kirche (die sich anmaßt im Namen Gottes zu handeln)? Wer führte die Kreuzzüge? Wer ließ angebliche Hexen verbrennen? Vielleicht sollten unsere «heiligen» Versuchsweltverbesserer einfach mal über Sinn und Zweck der Kirche nachdenken, anstatt der Menschheit das letzte bisschen Spass mieß zu machen.
Werner Probst
Betr.: Die Angst vor Harry Potter
20. Nov 20:14
Den Bericht über Harry Potter habe ich aufmerksam gelesen. Wie immer man persönlich über das «Harry Potter-Fieber» denken mag. Es gibt keine «Pro-Bibelstellen» über Harry Potter. Jegliche Ausübung von Zauberei, Okkultismus, Wahrsagerei oder Spiritismus wird unzweideutig verurteilt. Es soll bei dir keinen geben, der Losorakel befragt, Wolken deutet, aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschwörungen hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Greuel. 5.Mose, Kap. 18, Verse 11 u. 12 (Einheitsübersetzung).
Aber in unserer materialistischen Welt bzw. Gesellschaft steht der Kommerz über allem, auch über Gott. Welche Folgen das für unsere Gesellschaft hat, für Kinder oder ganze Familien - wen interessiert das schon. Der Rubel muß rollen.
Die Artikel der Netzeitung finde ich gut. Viel Erfolg weiterhin.
Werner Wendt
Betr.: Die Angst vor Harry Potter
20. Nov. 19:42
Was sollen die Krokodilstränen von Herrn Zierer oder Frau Neal zur Harry-Potter-Verfilmung?! Die Kirche hat seit Bestehen Millionen von Menschen unter ihrem Namen hinmetzeln lassen! Wen interessiert da Okkultismus? Wen interessiert die Kirche?
Stefan Koop, Hamburg
Betr.: Sport
19. Nov.
Von Anfang an ein treuer Leser, fehlt mir beim Sport die Rubrik GOLF, denn da gibt es für Ihre Leserschaft immer neue News. Ansonsten weiter so.
Seit neuestem gibt es diese Rubrik
Hartmut Idzko, Hamburg
19. Nov.
Ich bin begeistert von Ihrer Netzeitung, technisch und inhaltlich. Es freut mich, dass Sie so wenig Reklame bringen und Ihre Artikel sind wirklich top. Besonders das Feuilleton ist voll guter Denk-Anregungen. Mein Glückwunsch und weiterhin alles gute.
Stefan Brefeld, Gronau-Epe
Betr.: Robbie Williams will Sinatra sein
19. Nov 2001 12:05
Besser hätte man das neue Album von Robbie Williams nicht beschreiben können. Sie haben es genau auf den Punkt gebracht. Aber ich bin davon überzeugt, dass das Album der Hit der Weihnachtssaison wird. Wir haben es am Samstag schon geliefert bekommen und es zweimal hintereinander in unserem Geschäft gespielt. Solch eine Reaktion habe ich noch nie auf ein Album erlebt. Jeder wollte wissen, um was für eine CD es sich handelt - und jeder hat es auch gekauft(vor allem jüngere Kunden).
Joachim Schuberz
Betr.: Nielsen-Reichweiten im Internet: Spiegel und Netzeitung liegen vorn
16. Nov
Kein Wunder, dass die Netzeitung.de ganz vorn in der Gunst der Internetfans steht, gibt es in ihr doch alles, was man zur Information braucht. Bitte machen Sie weiter so.
Rudolf Dertinger, Bonn
16. Nov.
Durch Zufall und mit Begeisterung habe ich Kenntnis von der Netzeitung erhalten. Ich schaue dort täglich hinein, vor allem gegen Abend, um mehr Informationen als im flüchtigen Fernsehen zu erhalten. Es sind auch so ziemlich alle Ressorts wie in einer «richtigen» Zeitung enthalten.
Nur ein Ressort fehlt (mir): Das Feuilleton oder allgemeiner gesprochen ein Kulturteil. Auch in diesem Bereich gibt es viele interessante Neuigkeiten mit sicherlich auch werbewirksamen Verlinkungen. Vielleicht sollten Sie sich darüber einmal Gedanken machen. Und wenn es sich zunächst nur um einen kulturellen Terminkalender handelt und Hinweise auf wichtige Premieren, Vernissagen, Ausstellungen.
Im Übrigen: Ich hätte nichts dagegen, einen Service wie den Ihrigen kostenpflichtig zu abonnieren. Wenn die Qualität stimmt, zahlt man gern seinen Obulus.
Dr. Jan-Ulrich Sobisch, Hamburg
15. Nov.
Betr.:Kardinal Meisner hat Zweifel an der Toleranz des Islam
Die katholische Kirche ist natürlich Expertin in Sachen Toleranz. Vieleicht erinnert sich der Herr Kardinal einmal daran, dass seine Vereinigung sich erst nach der Säkularisierung in Europa zu halbwegs zivilisierten Umgangsformen bekannte.
Eva-Maria Nerling, Hamburg
15. Nov.
Betr.: Kardinal Meisner hat Zweifel an der Toleranz des Islam
Kardinal Meisner hat Zweifel an der Toleranz des Islam
Oh, Herr Kardinal! Hat der Christ es wirklich nötig, die Intoleranz anderer Religionen zu tadeln? Ist es nicht vielmehr so, dass seit Jahrhunderten Juden vor den Christen in die Türkei geflüchtet sind? Haben Sie sich schon länger, möglichst jahrelang täglich, in der Gesellschaft von Muslimen befunden? Dann hätten Sie Erfahrungen mit z.B. türkischer Toleranz machen können, wie ich sie gemacht habe. Wenn Sie den Kanzler wegen 4 Ehen tadeln, sollten Sie lieber im auch für die Christen verbindlichen Alten Testament nachlesen, wie es die Erzväter mit der Monogamie hielten. Wenn Sie die Schwulen-Ehe für ein Gräuel halten, weise ich darauf hin, dass es um die gesetzlichen Regelungen einer Lebensgemeinschaft handelt. Über die Absegnung eines sexuellen Verhaltens ist damit noch nichts gesagt, denn das wird getan, ob mit Gesetz oder ohne. Und wenn? Sollten Sie nicht lieben? Hassen sollen sie nicht, Herr Kardinal. Ja.
Und schließlich: Selbst der Dalai Lama, dessen Land Genozid und Religionsverfolgung bis hin zur systematischen Ermordung der Geistlichen erlebt hat, ließ sich nie dazu hinreißen, den Tyrannenmord zu rechtfertigen. Doch genug.
Marcus Steinhübel
15. Nov.
Bin erst jetzt auf Euch gestoßen. Donnerwetter! Ihr seid ja besser als Spiegel Online! Werde künftig öfters bei Euch vorbeigucken.
Hohmann
14. Nov. 2001
Betr.:Voice of Germany
Über den englischen Titel der Rubrik kann man wegen mir streiten. Das ist nicht wichtig. Gut, richtig und wichtig ist diese Rubrik bislang alle mal, gerade weil ich nicht mit jeder Aussage in den Artikeln übereinstimme.
Thomas Wagner, Düsseldorf
14. Nov. 2001 12:23
Betr.: Drastische Kostensenkung bei der Lufthansa
Es sei nur nochmal an die Gehaltsforderungen der Piloten erinnert! Dann ging es der Lufthansa besser.
Reimar Ohnesorge
13. Nov.
Betr.:Atom-Transporte
Die Artikel zum aktuellen Atommülltransport gefallen mir sehr gut, da Sie sich offenbar um Objektivität bemühen, und nicht nur die Agenturmeldungen bzw. Presseverlautbarungen der Einsatzleitung 1 zu 1 übernehmen
Die extrem lange Aufenthaltsdauer des Zuges in Maschen wird ja auf einen Radlagerschaden bei einer Castorlok zurückgeführt. Vor dem Zug waren von Wörth bis Maschen sowohl Diesel- als auch (jetzt zum ersten Mal) zusätzlich moderne E-Loks gespannt.
Ich nehme an (weiß es aber nicht genau), daß dieser Schaden bei einer der Dieselloks aufgetreten ist und ggf. durchaus massiv sicherheitsrelevant gewesen sein könnte. Infos und massive Kritik an diesen von der DB (Cargo) verwendeten Dieselloks finden Sie jedenfalls bei Interesse auf meiner Website
Die Castorloks [Diesel] der Baureihe 232 (sogenannte «Ludmillas» aus der «Taigatrommel»-Serie) sind DDR-Altlasten, hergestellt vor 20 bis 30 Jahren in Rußland und von extrem zweifelhafter Qualität.
Frank Heitmeyer, Hamburg
12. Nov. 21:23
Betr.: Der Intellekt des Erfolgs
Außer Polemik, Zynismus und Häme enthält Ihr Artikel nichts. Keine eigene Meinung, keine Argumente, keine Vision und keine substantielle Kritik. Die Rubrik «Voice of Germany» sollte sich schämen, derart undifferenziertes Gefasel zu veröffentlichen. Oder ist der platte Anglizismus in der Überschrift der Rubrik ein Zeichen dafür, dass die Stimme Deutschlands nur «english» spricht, was auch die unkritische Übernahme amerikanischer Cowboypolitik erleichtert?
Ein Versuch, durch die feine Ironie in der Namensgebung darauf hinzuweisen, wie die Stimme Deutschlands statt um eigene Positionierung mehr um Harmonie mit dem großen Bruder Amerika bemüht ist? Oder einfach nur zu phantasielos, um sich etwas einfallen zu lassen?
Martina Stiemert, Bochum
12. Nov. 11:21
Betr.: Der Intellekt des Erfolgs
Die Redaktion der Netzeitung sollte sich schämen, derartig undifferenziertes Zeug zu publizieren. Kritik bedeutet unter anderem, sachlich auf die Argumentation der kritisierten Person einzugehen. Wer dagegen glaubt, dass Häme, falsch verstandene und verkürzt wiedergegebene Argumentationsketten und ein paar unerträglich flapsige Phrasen ausreichen, um einen ernst zu nehmenden Feuilletonbeitrag zu verfassen, der hat das Zeug zur Danella unter den Journalisten. Wie wäre es, Herr Karasek, wenn Sie die Gedanken von Frau Roy vollständig und im Original nachlesen würden: www.outlookindia.com in der Rubrik «International»?
Frank Lüdicke
11. Nov. 20:51
Ich studiere täglich Ihre Artikel und empfehle die Netzeitung auch gern bei Freunden und Bekannten weiter. Schneller und aktueller kann man sich nicht informieren.
Leider vermisse ich unter Ihren Rubriken das Ressort «Kunst und Literatur». Nachrichten aus der Film- und Musikwelt interessieren zwar heutzutage mehr als ein ausgebrochener, kombinierter Atom- und Chemie-Krieg, trotzdem würde ich gern auch Einzelheiten über zeitgenössische Maler oder Schriftsteller erfahren, Pflichtberichte über aktuelle Ausstellungen würde ich immerhin eventuell pflichtgemäß überfliegen. Man könnte ja auch Interviews mit originellen Künstlern veröffentlichen, manche haben klügere Äußerungen auf Lager als manche neueingebürgerten afghanischen Bürger ...
Klaus-G. Leiner, Wiesbaden
09. Nov. 09:49
Betr.: Beinahe-Katastrophe am Flughafen Zürich
Die Berichterstattung über den Anflug des Airbus der Swissair zeigt wieder einmal deutlich, dass man nicht unbedingt davon ausgehen muss, dass man auch versteht wovon man schreibt. Wenn ein Pilot eines Flugzeuges, sei es nun ein kommerzieller oder ein privater, merkt, dass er das Flugzeug bei der herrschenden Witterung - in diesem Fall wohl Seitenwind - nicht sicher auf die Piste bekommt, dann macht er völlig normal und ganz sicher richtig einen sogenannten «missed aproach». Das ist eine in den Vorschriften und in den Anflugblättern jedes Flughafens vorgesehene Verfahrensweise, die immer dann zwingend einzuleiten ist, wenn der Pilot nicht sicherstellen kann, dass der Anflug auch zu Ende geführt werden kann.
Mir ist ein Pilot, der zweimal anfliegt um sicher zu landen in jedem Fall lieber, als ein Pilot, der auf Kraft den Flieger auf die Piste zwingt und dann die Kontrolle verliert. Dass dem Piloten eine Landebahn zugewiesen wird, auf der eine Bodenbewegung stattfindet, ist nicht Schuld des Piloten, der kann den Boden nicht sehen wenn er den Anflug beginnt. Dieses Versagen sollte wohl bei den Controllern zu suchen sein. Ihr dramatischer Bericht, der nur für den Laien dramatisch und ganz offensichtlich ohne Hintergrundrecherche die Empfindungen eines Journalisten wiedergibt, sollte nicht die Basis Ihrer ansonsten exzellenten Zeitung sein, die ich mehrmals am Tage lese.
Norbert Mielke, Berlin
Betr.: Beinahe-Katastrophe am Flughafen Zürich
Der Gründer der Netzzeitung soll sich mal nicht so wichtig nehmen. Was will er uns denn sagen? Dass der Pilot keine Ahnung hatte? Kann wohl kaum sein. Er verdient eigentlich ein Lob für seine Besonnenheit.