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Leserbriefe Juli 2008

08. Jul 2008 16:38
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.

Uwe Huntenburg
25. Juli, 08:36
Obama-Besuch in Berlin
Ich bin zutiefst enttäuscht von der Rede dieses designierten Präsidentschaftskandidaten der mächtigsten Macht auf der Erde:
Wer wie ein Wanderprediger jeden Satz mit der gleichen Formel („This is the moment“) anfängt, zeigt, dass er nichts zu sagen hat. Ich habe mich wirklich an einen Wanderprediger einer Sekte erinnert gefühlt. Ich denke da z. B. an Joeye Hendgeman in Ustinovs Roman „Mister God and I“. Wer zudem 18 Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks noch ständig von der Sowjetunion spricht, der hat, auch wenn der das ihm möglicherweise unbekannte Rusland in seine „friedliche“ Welt netterweise mit einbeziehen möchte, mit Sicherheit nicht die Kenntnisse, die erforderlich wären, eine Weltmacht zu leiten, selbst wenn wir einen Falken, Waffen- und Ölhändler wie Mc Cain auch nicht gebrauchen können.

Herbert Gaiser
08. Juli, 10:39
Streit über AKW-Laufzeiten
Deutsche Ideologie gegen die Vernunft der Welt! Die Verweigerung deutscher Politiker zum weiteren Betrieb und Bau von Kernkraftwerken hat mit Sicherheitsaspekten nichts zu tun, sie ist ideologischer Schwachsinn. Die Kernenergie ist die sauberste, umweltfreundlichste, billigste und sicherste Energieerzeugung und die Endlager wären schon längst benutzbar, wenn deren Errichtung nicht jahrzehntelang von Rot-Grün blockiert worden wäre. Für diesen politischen Unsinn muss nun das deutsche Volk durch horrend steigende Energiekosten büßen. Geradezu absurd ist es, wenn Deutschland aus der Kernenergieerzeugung aussteigt, obwohl ringsum und weltweit neue und erheblich wenig sicherere Kernkraftwerke entstehen. Auch das EU-Parlament hält Kernenergie für unverzichtbar.

Bernd Sommerfeld
07. Juli, 10:04
bleibt !!
Die Netzeitung ist neben Heise, Spiegel-Online meine tägliche Lektüre. Eure Beiträge zu mp3, Medienrecht, Internet und Technik finde ich gut. Ich hoffe Netzeitung bleibt - und der Investor macht sich nicht unbeliebt...

Henning Kullak-Ublick
07. Juli, 09:15
Netzeitung
Ich lese nun schon seit geraumer Zeit überwiegend online meine Zeitung. Nach vielen Experimenten landete ich immer wieder bei der Netzeitung.
Wenn ich mich auf eine solide Recherche und ein interessantes Angebot verlassen will, bevorzuge ich Ihre Zeitung gegenüber allen anderen Online-Angeboten. außerdem gefällt mir die Experimentierfreude, mit der Sie die Zeitung ständig weiterentwickeln.
Ich wünsche mir und der übrigen Leserschaft sehr, dass Sie weiter unabhängig produzieren können!

Mario Soschinski
06. Juli, 18:21
Bitte bleibt weiterhin Online!!!
In der heutigen Zeit, wo hinter jedem Medium ein Konzern und damit auch Einflussnahme steckt, ist es für die individuelle Meinungsbildung sehr wichtig, dass so viele verschiedene Informationsmöglichkeiten wie nur möglich, existieren. Als langjähriger Leser der Netzeitung möchte ich mich für die bisher geleistete Arbeit bedanken und würde es außerordentlich bedauern, wenn diese wichtige Online-Zeitung so plötzlich wegfallen würde. Damit würde ein wichtige Nachrichtenquelle für immer versiegen. Es wäre nur jenen geholfen, die auf eine Verdummung der Allgemeinheit setzen. Ich hoffe, dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzt und sich noch mehr Leser für den Erhalt der Netzeitung einsetzen.

Maximilian Schneiderat
06. Juli, 08:59
Hitler bei Madame Tussauds
In der Darstellung der Figur Hitlers in seinen letzten Tagen fehlte es an Glaubwürdigkeit.Die Figur ist zu glatt, zu jung und zu schön geraten.
Mit abnehmenden Kriegsglück und der unausweichlichen Niederlage entgegensehend veränderte sich der Diktator in Körperhaltung und Aussehen.
Er vergreiste nachweislich in kürzester Zeit. Das Gesicht war nicht mehr glatt und rosig wie auf der Figur, sondern verbraucht und grau, die Augen ohne Glanz und mit Ringen versehen.
Ein vergreister Hitler ist in seinen letzten Tagen notwendig darzustellen, da sonst der Anschein erweckt wird, die Nazizeit in einem positiveren Licht erscheinen zu lassen.Dies ist umso mehr in Deutschland von grosser Bedeutung, da es die eigene sehr schwierige und schwere Geschichte betrifft.So ist es nach deutscher Tradition der Gründlichkeit erforderlich Hitler im Bunker im Zustande der Vergreisung darzustellen, alles anders kann als eine Verherrlichung auslegbar sein oder empfunden werden.
In Deutschland steht man mit dem Thema Hitler in einer grossen Pflicht und Verantwortung gerade diesen geschichtlichen Sachverhalte sehr genau und absolut wahrhaftig dazustellen.

Achim Wolf
01. Juli, 07:17
Sterbehilfe
Sterbehilfe ist kein Akt der Nächstenliebe, sondern Mord bzw. Beihilfe zum Selbstmord. Das Leben dient der Bewusstseins- resp. Geistesevolution des Menschen und muss in Natürlichkeit bis zum letzten Atemzug gelebt werden, weil der Tod nicht das Ende aller Existenz ist, sondern nur eine Station im Leben der reinkarnationsfähigen, unsterblichen Geistform des Menschen. Das Töten eines Menschen ist nur erlaubt im Rahmen reiner Notwehr oder wenn als passive Sterbehilfe Maschinen abgestellt werden, die einen Menschen am natürlichen Sterben hindern oder bei einem bereits Verstorbenen nur noch die Funktion der Organe aufrechterhalten.

 
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