29. Feb 2008 12:53
Wenn es nach der Hamburger Kulturpolitikerin von Welck ginge, könnten islamische Gemeinden in ungenutzte Gotteshäuser einziehen. Manch andere Nutzungsarten hält sie dagegen für «entsetzlich».
«Jeder Abriss ist eine Kapitulation unserer christlichen Gesellschaft», so Welck weiter, die im Mai 2009 auch Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen ist. Wegen ihrer hohen architektonischen Qualität und des identitätsstiftenden Charakters seien kirchliche Bauwerke für Städte wie Hamburg unentbehrlich. Sie würden auch Raum für die «soziokulturelle Gemeinschaft» in den Stadtteilen bieten.Alternative Nutzungsmöglichkeiten hält die Senatorin für längst noch nicht ausgeschöpft, vor allem im kulturellen Bereich. Kirchengebäude böten sich etwa für Theateraufführungen und Konzerte an. Nutzungen als Discothek hingegen finde sie «entsetzlich». (epd)