Archäologische Sensation in Sachsen-Anhalt
Die Funde, die aus zwei völlig erhaltenen Gräbern geborgen wurden, seien sehr gut erhalten. Es handele sich dabei um eine Haarnadel, einen Halsring und eine Spange. Das Team war auf diese Stücke bei der Untersuchung eines Gräberfeldes aus der Eiszeit gestoßen, das sich in der Nähe eines 4400 Jahren alten Grabhügels befindet. Die bronzene Spange wurde einst genutzt, um ein Gewand zusammenzuhalten und von Kelten getragen.
Die Tatsache, dass Kelten zu dieser Zeit aber im heutigen Bayern und Böhmen lebten, belegt, so Dresely, ihre Handelskontakte mit der mitteldeutschen Bevölkerung: «Die Tradition setzte sich bis weit in die römische Zeit fort. Mitteldeutschland war aufgrund der guten Böden, der Salzvorkommen und der zentralen Handelswege über Jahrtausende hinweg ein beliebtes Siedlungsareal für Menschen unterschiedlicher Kulturen.» (nz)

