Surrealismus-Schau in der Neuen Nationalgalerie : 

netzeitung.de«Bilderträume» in Berlin

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Dorothea Tannings "Spannung" (Voltage) (Foto: VG Bild-Kunst Bonn 2009<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dorothea Tannings "Spannung" (Voltage)
Foto: VG Bild-Kunst Bonn 2009
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Frieda Kahlo, Max Ernst, René Magritte und Jackson Pollock sind nur einige der großen Surrealisten, die zurzeit in der Berliner Neuen Nationalgalerie zu sehen sind. Die einmalige Privatsammlung wird erstmals öffentlich präsentiert.

Es ist eine Premiere: Werke von Künstlern wie Max Ernst, Joan Miró, René Magritte, Alexander Calder und Jackson Pollock sind von diesem Freitag an in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zu sehen. Die Nationalgalerie zeigt in «Bilderträume» erstmals die private Kollektion des Berliner Sammlerpaares Ulla und Heiner Pietzsch.

Das Paar sammelt seit 30 Jahren Werke mit Schwerpunkt auf dem Surrealismus und interessiert sich dabei nicht nur für große Namen wie Salvador Dalí, sondern auch für unbekanntere Künstler wie Leonor Fini und Kurt Seligmann. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt laut der Ankündigung ein Selbstbildnis Frida Kahlos, deren Werke in keiner deutschen Museumssammlung vertreten seien.

«Während des Zweiten Weltkrieges emigrierten zahlreiche der Künstler nach Amerika und übten einen erheblichen Einfluss auf die dort ansässigen Kollegen aus», erklären die Veranstalter. Die Sammlung Pietzsch biete in einmaliger Weise die Möglichkeit, dieser künstlerischen Entwicklung zu folgen.

«Offenbarung» für die Öffentlichkeit
Die Schau mit 180 Exponaten endet am 22. November. Der Direktor der Neuen Nationalgalerie, Udo Kittelmann, nannte es in einem Grußwort eine «Offenbarung», dass die Bilder der Sammlung erstmals außerhalb des privaten Kreises präsentiert werden. Es sei «eine traumhafte Ausstellung». (dpa)