Mit dem Rücktritt des vormaligen Alleingesellschafters Wolfgang Wagner Ende August 2008 waren die Anteile auf den Bund, den Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und die Mäzene «Gesellschaft der Freunde von Bayreuth» übergegangen. Wolfgang Wagner, der 57 Jahre lang an der Spitze der Festspiele stand, hatte einen Vertrag auf Lebenszeit besessen. Dies führte zu jahrelangem Gezerre um seine Nachfolge.Nach seinem Rücktritt wurden schließlich seine beiden Töchter am 1. September zu gleichberechtigten Nachfolgerinnen gewählt.
Im Jahr 2013 wird der 200. Geburtstag des Komponisten gefeiert. Dann soll in Bayreuth eine Neuinszenierung der vierteiligen Oper «Der Ring des Nibelungen» herauskommen. Regisseur und Dirigent sind noch nicht bekannt. Im Jahr 2015 wird Katharina Wagner die Oper «Tristan und Isolde» neu für das Bayreuther Festspielhaus inszenieren. In diesem Jahr endet voraussichtlich die Laufzeit der Intendantenverträge. (dpa/nz)