21. Nov 2008 14:22, ergänzt 14:23
Kostenlos im Internet kann man dort Bücher, Filme und Fotos aus europäischen Sammlungen betrachten. Insgesamt knapp drei Millionen Objekte stehen zur Verfügung – eigentlich.
Die 20 Millionen Klicks pro Stunde habe die Seite nicht verkraftet. «Wir waren ausgerüstet für fünf Millionen Klicks», begründete der Sprecher die Panne. Spätestens bis Mitte Dezember soll die Seite wieder zur Verfügung stehen.Zuvor müsse zusätzliche Computerkapazität im Rechenzentrum der Universität Amsterdam angemietet werden. Bereits am Donnerstagmittag war die Zahl der Server von drei auf sechs verdoppelt worden, nachdem die Seite bereits in den ersten Stunden nach der Freischaltung vorübergehend zusammengebrochen war. «Die Kosten können noch aus dem Budget der Europeana abgedeckt werden», sagte der Sprecher.
Europeana macht Dokumente, Bücher, Gemälde, Filme und Fotografien aus europäischen Sammlungen kostenlos im Internet zugänglich. Bisher sind dort knapp drei Millionen Objekte eingestellt, bis 2010 sollen es zehn Millionen sein. Mehr als 1000 Archive, Museen und Bibliotheken haben bereits digitalisiertes Material geliefert. Die Kommission stellt zwei Millionen Euro pro Jahr für den Unterhalt der Plattform bereit. Die Kosten für die Digitalisierung tragen die Mitgliedstaaten. (dpa)