Hirst-Auktion endete als Mega-Erfolg: «Der Markt ist größer als alle glauben»17. Sep 2008 16:33  |  Eines der versteigerten Objekte | Foto: dpa |
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Finanzkrise? Welche Finanzkrise? Der Kunstmarkt ist von all dem unbeeindruckt. Das zeigt das Fazit der Londoner Auktion mit über zweihundert Werken von Damien Hirst.
Ziel erreicht: Der britische Künstler Damien Hirst hat mit seiner Auktion doppekt soviel wie zuvor erwartet eingenommen. Das Londoner Auktionshaus Sotheby's verkaufte in zwei Tagen mehr als 200 neue Werke des Künstlers im Wert von 111 Millionen Pfund (140 Millionen Euro). Darunter war etwa ein einbalsamiertes Kalb mit Hufen und Hörnern aus 18-karätigem Gold, «The Golden Calf», das für 10,3 Millionen Pfund wegging. Hirst hatte sich mit dem Verkauf auch gegen den in der Kunstwelt sonst üblichen Weg einer Veräußerung über die Galerien entschieden - und sich selbst die dafür sonst übliche Kommission gespart. Der 43-Jährige gab sich aber weniger sparsam, sondern betont sozialrevolutionär: Der Verkauf über ein Auktionshaus sei ein demokratischerer Weg. «Der Markt ist größer, als alle glauben», sagte Hirst in seiner Reaktion weiter. «Ich liebe Kunst, und das hier beweist, dass ich nicht allein bin, und dass die Zukunft für alle großartig aussieht.» (nz)
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