Microsoft lässt Updates prüfen
14.01.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Laut Debby Fry Wilson, Leiterin des Microsoft-Sicherheitszentrums, wolle man vorerst sehr kontrolliert mit den Tests umgehen. Man habe erst einige Kunden eingeladen, am «Security Update Validation Program» teilzunehmen, sagte sie gegenüber dem US-IT-Nachrichtendienst «News.com». Einige Kunden hätten sich bereits entschieden, nicht an dem Programm teilzunehmen, weil es aufwendig sei.
Microsoft tue gut daran, seine Updates stärker zu überprüfen, so Experten - immer wieder meldeten Benutzer Probleme mit den Patches. So sorgte das große Sicherheitsupdate «Service Pack 2» in einigen Unternehmen für Kompatibilitätsprobleme, was PC-Hersteller IBM damit quittierte, seinen Kunden das Aufspielen vorerst abzuraten. Gefahr droht theoretisch auch durch automatische Updates: Spielt der Rechner ohne Zutun des Benutzers fehlerhafte Patches ein, kann dies im schlimmsten Fall die Nichtbenutzbarkeit des PCs bedeuten. Der Testprozess bei Microsoft ist allerdings kompliziert, weil moderne Rechner in den verschiedensten Soft- und Hardware-Konstellationen arbeiten.
Für das Web ediert von Ben Schwan

