23. Jun 2004 09:10
Network Associates, einer der wichtigsten Anti-Viren-Software-Hersteller, soll laut einem Medienbericht von Microsoft übernommen werden. Die Firma dementiert.
Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Microsoft plane, in das Geschäft mit Virenschutzprogrammen einzusteigen - entweder direkt oder als Dienstleister. Die neue Windows XP-Version, «Service Pack 2» (SP2), beinhaltet eine entsprechende Schnittstelle, in die sich Virenschutzprogramme einklinken können. Network Associates hatte sich zuvor «hübsch gemacht»: So wurden Nicht-Kernbereiche wie die Netzwerksicherheitssparte sowie das Verschlüsselungsgeschäft verkauft.Microsoft hat derzeit über 50 Milliarden Dollar zur Verfügung, kann sich einen Aufkauf einer Unternehmung wie Network Associates also finanziell problemlos leisten. Das Virenschutzunternehmen setze im ersten Quartal 2004 insgesamt 217 Millionen Dollar um. Während Microsoft die Akquisespekulationen nicht kommentieren wollte, verneinte eine Network Associates-Sprecherin die Berichte inzwischen: Man diskutiere weder mit Microsoft noch mit anderen Firmen einen Aufkauf.