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Spammer verurteilt: 

Myspace erstreitet Millionen-Entschädigung

14. Mai 2008 10:43
Myspace kämpft gegen Spammer
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Spams nerven nicht nur, sie können auch richtig teuer werden. Das hat jetzt einer der berüchtigtsten Müll-Sender zu spüren bekommen. Ein US-Gericht verurteilte ihn zur Zahlung von 230 Millionen Dollar an das Online-Netzwerk Myspace.

Es dürfte sich um die höchste Summe handeln, die jemals wegen des sogenannten Spammens vor Gericht erstritten wurde. Die Internet-Plattform Myspace hat von einem US-Bundesgericht eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 230 Millionen Dollar (149 Millionen Euro) wegen Überflutung mit unerwünschten Werbemails zugesprochen bekommen.

Allerdings könnte es für Myspace schwierig werden, die Summe tatsächlich einzutreiben. Doch selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, hofft das zum Medienkonzern News Corp. gehörende Netzwerk darauf, dass das Urteil eine stark abschreckende Wirkung haben wird.

«Myspace hat null Toleranz gegenüber denjenigen, die versuchen, auf unserer Seite illegal zu handeln», sagte Hemanshu Nigam, Sicherheitschef von Myspace. Das Unternehmen werde weiterhin für die Bestrafung derjenigen sorgen, die «gegen das Gesetz verstoßen und unseren Mitgliedern zu schaden versuchen».

Das Unternehmen bezeichnete das Urteil als einen «Markstein». Verurteilt wurden zwei der prominentesten Spammer im Internet, Sanford Wallace und Walter Rines. Sie waren zu der Anhörung am Montag nicht erschienen. Wallace hat die Spitznamen «Spamford» und «Spam King». Eines seiner Unternehmen hatte einmal an einem einzigen Tag in den 1990er Jahren 30 Millionen Junk-E-Mails verschickt. (AP)


 
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