25.11.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Stern.de-App im iPhone-App Store Screenshot: nz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Eine freizügige Bilderschau sorgt für Ärger zwischen Apple und dem «Stern», nachdem das Angebot des Magazins auf dem iPhone plötzlich gesperrt war. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Zusatzprogramm für den App Store durchfällt.
Apple hat wegen einer freizügigen Bilderstrecke auf der Webseite «Stern.de» dessen iPhone-Applikation ohne Ankündigung aus seinem App Store entfernt. Stein des Anstoßes sei eine Erotik-Galerie gewesen, bestätigte eine Sprecherin am Mittwoch.
Der Verlag Gruner+Jahr, der den Stern herausgibt, wertet die unangekündigte Löschung als äußerst «praxisfern». Solche Bildergalerien seien für General-Interest-Titel völlig normal, sagte die Sprecherin. Man habe sich mit Apple aber einigen können. Die Anwendung für den mobilen Zugang zur Website des Hamburger Magazins ist inzwischen wieder erreichbar.
«Stern.de» ist längst nicht die erste Anwendung fürs iPhone, die Apple wegen Missfallens aus seinem Store verbannt hat. Mit seinem teils restriktiven Umgang mit den «App» genannten Zusatzprogrammen hat das Unternehmen aus Cupertino schon öfters den Ärger von Anbietern der kleinen Hilfsprogramme provoziert.
Viele Entwickler stoßen sich daran, dass die Richtlinien, die Apple für eine Bewertung zugrunde legt, nicht transparent gemacht werden. Zuletzt hatte Apple im Sommer mit der Löschung einer Anwendung für Internet-Telefonie des Suchmaschinenspezialisten Google für Schlagzeilen gesorgt. (dpa/nz)