21.04.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Kein Empfang: T-Mobile hatte am Dienstag mit einem stundenlangen Ausfall seines Netzes zu kämpfen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Problem erkannt, Ursache behoben: Nach etwa drei Stunden hat T-Mobile entdeckt, warum sein Handynetz weitgehend lahm gelegt war. Bis alle Kunden wieder telefonieren können, kann es aber noch ein paar Stunden dauern.
Die Telekom hat die Ursache für die bundesweiten Ausfälle des T-Mobile-Handynetzes behoben. Das sagte ein Konzernsprecher am Dienstagabend in Bonn. Seit 19 Uhr liefen die für die Störungen verantwortlichen Computer wieder. Das System werde nun schrittweise wieder hoch gefahren.
Gegen 19 Uhr habe man das System zurückgesetzt und neu gestartet, sagte der Sprecher. Bis alle Kunden wieder telefonieren könnten, würden jedoch noch einige Stunden vergehen. Die Rechner waren für rund drei Stunden defekt. Seit 16 Uhr waren die Störungen aufgetreten. Betroffen waren weite Teile sowohl des Sprach- als auch des SMS-Dienstes. Warum die Rechner ausfielen, ist den Angaben zufolge noch unklar. Dies solle nun untersucht werden, sagte der Sprecher.
Er bat die Kunden um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Wie viele der insgesamt knapp 40 Millionen T-Mobile-Kunden von den bundesweiten Störungen betroffen waren, sei noch unbekannt. Das Netz fiel offenbar nicht überall vollständig aus. So ließ sich etwa in Frankfurt oder Hamburg mit einigen T-Mobile-Karten telefonieren.
Das Problem sei bei den Servern mit den sogenannten Home Location Registern (HLR) lokalisiert worden, erklärte der Sprecher. Auf diesen Servern werden die Telefonnummern den einzelnen SIM-Karten zugeordnet. Laut der Tageszeitung «Die Welt» waren zwei der drei HLR-Server ausgefallen. (dpa/AP)