Gesetzliche Bestimmungen, die den Einsatz etwa von digitalen Markern für die Rückverfolgbarkeit von Daten vorsehen, gebe es schon längst. Wer sich an die Vorschriften halte, könne inzwischen auch bemerken, wenn ein Mitarbeiter sich Zugriff zu größeren Datensätzen verschaffe. Die Defizite lägen eher in der Umsetzung, kritisierte der Experte. Weichert sprach sich dafür aus, die Einhaltung der Bestimmungen in den Unternehmen schärfer zu überwachen. «Der Datenschutz ist finanziell und personell viel zu schlecht ausgestattet.»
Mehr als 38 Millionen Menschen in Deutschland telefonieren mit ihrem Handy über T-Mobile, die Mobilfunk-Sparte der Deutschen Telekom AG. Im Jahr 2006, als die jetzt aufgetauchten rund 17 Millionen Datensätze illegal kopiert wurden, hatte der Mobilfunk-Betreiber laut Konzern bundesweit 30,4 Millionen Kunden. In diesem Jahr waren es 38,4 Millionen Menschen. Das T-Mobile-Netz deckt 99 Prozent von Deutschland ab. (nz/dpa)