Der Symbian-Schachzug dient Nokia vor allem dazu, den Konkurrenten Google auf Abstand zu halten. Marktforscher rechnen für dessen angekündigte Plattform Android im Jahr 2009 zwar zunächst einmal mit einem Marktanteil von überschaubaren zwei Prozent. Die freien Entwickler basteln aber mit Freude an dem System und dürften so für weitere Zuwächse sorgen. Also wappnet sich Nokia vorsichtshalber, bevor überhaupt abzusehen ist, wie erfolgreich Android tatsächlich wird.Die anderen Anbieter für Betriebssysteme, also Apple, Microsoft und Research in Motion (für Blackberry) haben bisher noch nicht auf den Schritt reagiert. Gerade bei Microsoft wird man von den Symbian-Plänen kaum begeistert sein. Dort versucht man seit geraumer Zeit, den Marktanteil bei den Smartphones von derzeit acht Prozent weiter zu steigern. Windows Mobile ist bisher noch kostenpflichtig. (nz)