29. Apr 2008 10:27
Die Angriffe auf heimische Computer kamen lange über das E-Mail-Programm. Wer nicht auf fragwürdige Spam-Nachrichten klickte, hielt seinen Rechner für sauber. Inzwischen lauert die Gefahr nicht mehr nur dort.
Webseiten im Ausland sind offenbar besonders gefährlich. Mehr als 40 Prozent aller infizierten Webseiten befanden sich in den USA, weitere 30 Prozent in China und elf Prozent in Russland. Auf Platz vier der Rangliste folgt allerdings bereits Deutschland mit einem Anteil von rund zwei Prozent. Die Experten von Sophos entdeckten mit speziellen Suchprogrammen von Januar bis März alle fünf Sekunden eine neue infizierte Webseite. Im vergangenen Jahr waren es erst alle 14 Sekunden. Die Verbreitung von Viren via E-Mail nahm hingegen weiter ab: Im ersten Quartal 2008 habe noch eine von 2500 E-Mails einen infizierten Anhang enthalten – 2007 betrug dieses Verhältnis noch 1:990. (AP)