Die an den Pranger gestellten wissen in der Regel nichts von ihrer prominenten Rolle im Netz. Trotzdem gibt es eine eingeschränkte Selbstkontrolle. Wenn andere Nutzer einen Beitrag für überzogen oder falsch halten, können sie eine rote Flagge hissen. Ab einer bestimmten Anzahl von Flaggen wird der Beitrag gelöscht. Mittels einer Kommentarfunktion können Leser zudem ihre Meinung kundtun.Ein besonders prominenter Fall der Bloßstellung: Als eine 13-Jährige sich vergangenes Jahr nach einem missglückten Myspace-Flirt das Leben nahm, stand schnell die Nachbarsfamilie im Fokus der empörten Öffentlichkeit. Die Familie hatte ein fiktives Myspace-Profil eines Jungen erstellt und darüber mit der Nachbarstochter angebandelt, den Kontakt aber schließlich abgebrochen. Das Haus der Familie ist bei Rottenneighbor ebenfalls zu sehen.