Eine derartige Aufklärung sei überfällig, sagte die Präsidentin der Organisation Web Wise Kids, Judi Westberg Warren. Kriminelle hätten inzwischen immer leichteres Spiel, um Kontakt aufzunehmen zu den besonders gefährdeten Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren. Bei den Schülern stößt der Unterricht auf unterschiedliche Resonanz. «Ich fand es sehr wichtig, weil wir viele Dinge im Internet posten», sagt Maya, die seit August vergangenen Jahres ein Profil bei Myspace führt. «Ich wusste nicht, wie viele Daten da verfügbar sind.» Andere wie der 16-jährige Kyle versichern, dass sie nicht hereingelegt werden könnten und sich ziemlich sicher fühlten. Genau diese vermeintliche Sicherheit mache Jugendliche besonders verletzlich, warnt Staatsanwalt Bob McDonnell. Niemald wolle sie davon abhalten, Facebook oder Myspace zu nutzen. Aber im Internet-Zeitalter sei es wichtig, die alte Warnung zu bekräftigen: «Lass Dich nicht von Fremden ansprechen!» (AP)