Schon nach der Aufregung um die Januar-Zahlen hatte Comscore betont, die Klickrate allein erlaube keinen Rückschluss auf den Geschäftsverlauf, weil bei der Analyse die Google-Anzeigenpreise nicht berücksichtigt würden. Ähnlich hatten auch Google-Manager argumentiert: Die Beschränkung der Zufallsklicks solle es erlauben, die Preise zu erhöhen. Google bekommt Geld von den Werbetreibenden, wenn Internet-Nutzer auf deren Anzeigen klicken. Mit diesem Modell ist der Konzern zu dominierenden Kraft in der Internet-Werbung aufgestiegen, versucht aber massiv, auch das Geschäft mit anderen Arten von Werbeeinnahmen auszubauen. Diese Unwägbarkeiten tragen dazu bei, dass Wall-Street-Analysten unsicher sind, wie sie die aktuellen Daten interpretieren sollen. Google-Chef Eric Schmidt hatte zuletzt Ende Januar gesagt, das Unternehmen spüre noch keine Belastungen durch die amerikanische Konjunkturschwäche. Die Anleger sind aber skeptisch: Die Google-Aktie ist derzeit weit von ihrem Höchststand von 747,24 Dollar von November entfernt. (dpa)